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Aus 0:2 mach 3:2 – Borsuk schießt Schlusslicht Wolfurt in Minute 93 K.o.

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0:2 hinten, dreimal getroffen – Kitzbühel entreißt dem Schlusslicht spät den Sieg! Wolfurt schockte die Gamsstädter mit einem abgefälschten Kracher und einem Traum-Dropkick kurz vor der Pause. Doch nach dem Seitenwechsel zündete Kitzbühel den Turbo, glich binnen zwölf Minuten aus und setzte in der 93. Minute durch Vitali Borsuk den umjubelten Schlusspunkt zum 3:2. Während die Hausherren nach einer wilden Aufholjagd jubeln, kassiert Wolfurt bereits die zehnte Niederlage in Folge – und wartet weiter auf den zweiten Saisonsieg.

 
Foto: WSG Tirol

 

Schlusslicht schockt Kitzbühel mit zwei Goals

Zwar hatten die Kitzbüheler aus den letzten beiden Spielen nur einen Punkt geholt, dennoch waren die Rollen im Heimspiel klar verteilt. Doch das Tabellenschlusslicht erwischte die Gamsstädter gleich zweimal auf dem falschen Fuß. In der 14. Minute wurde Marian Zehrers 20-Meter-Geschoss so unglücklich abgefälscht, dass Kitz-Keeper Hamzic chancenlos war. Kurz vor der Pause baute Mehmeteren Bayraktar den Vorsprung mit einem sehenswerten Dropkick aus (45.). Ein weiteres Mal konnte Hamzic den Einschlag gerade noch verhindern. „Mit einer Glanzparade“, klatschte auch Kitzbühel-Sportboss Mathias Wallner Beifall.

Die Gamsstädter gingen derweil in der ersten Halbzeit fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. „Drei, vier richtig gute haben wir ausgelassen“, sagte Wallner, der trotz des 0:2-Rückstands keinen Zweifel an einem gelungenen Fußballabend seiner Truppe hatte. „Weil wir eigentlich die ganze Zeit gedrückt haben.“

 

Borsuk erlöst Kitzbühel spät – Wolfurts Niederlagenserie hält an 

Nach einer etwas lauteren Kabinenansprache und einem Dreifachtausch zur Pause fanden die Kitzbüheler schließlich in die Spur. Laut Wallner kamen sie in den ersten vier Minuten nach Wiederbeginn bereits zu vier Chancen – darunter ein Stangenkopfball von Trainersohn Raul Baur. Der längst überfällige Anschlusstreffer fiel in der 62. Minute: Baur fasste sich aus 25 Metern ein Herz, sein abgefälschter Schuss landete im Wolfurter Netz. In Minute 74 war die Partie wieder ausgeglichen, als Luka Redek nach einem Eckball zum 2:2 traf.

Nachdem Yildirim eine hochkarätige Möglichkeit ausgelassen hatte, gelang Kitzbühel spät doch noch der Siegtreffer. In der dritten Minute der Nachspielzeit streichelte Vitali Borsuk einen Stanglpass zum umjubelten 3:2 über die Linie. „Insgesamt hatten wir zwölf, 13 richtig gute Chancen. Spielerisch war die Leistung gut. Vor allem nach der Pause ist’s dann flüssig gelaufen“, strahlte Wallner.

Einzig die Chancenverwertung muss mit Blick auf das Lokalderby gegen St. Johann in der kommenden Woche besser werden. Von einer Favoritenrolle will Wallner dabei nichts wissen: „Weil wir alle wissen, dass Derbys eigene Gesetze haben.“ Für Wolfurt, das die zehnte Niederlage in Folge kassierte, verschiebt sich die Mission zweiter Saisonsieg erneut um eine Woche. Die nächste Aufgabe hat es in sich: Es wartet Vorarlbergs Westliga-Nummer eins Hohenems.

 

 

👑 Die Besten bei Kitzbühel: Hamzic, Quehenberger, Borsuk, Baur

 

 

 

 Regionalliga West 2026/27, 13. Runde

Freitag, 23.10.2026, 19:00, Sportstadion Langau Kitzbühel, Z: 150, SR: Ali Mutlu

 

 FC Powerspine Kitzbühel 3:2 (0:2) FC Wolfurt 

Kitzbühel: Senad Hamzic - Christoph Notdurfter, Luka Redek, Viktor Winter (K), Raul Baur - Fabio Markelic, Taner Yildirim - Vitali Borsuk, Deniss Stradins, Jonas Schmidt, Stefan Lauf

Ersatz: Alexander Promebner, Axel Krimbacher, Benedikt Huber, Thomas Ritter, Roland Quehenberger, Mathias Madersbacher

Wolfurt: Robin Fink, Stefan Umjenovic, Valerio Petrovic, Kilian Kalb, Aleksandar Umjenovic, Alessandro Petrovic, Mehmeteren Bayraktar, Kauan Galhardo Ferrarini Brustolin, Marian Zehrer (K), Felix Brüderlin, Martin Krizic

Ersatz: Lorenz Wittwer, Matthias Feurstein, Luca Kessler, Sergej Vukovic, Luis Wille

Torfolge: 

0:1 Marian Zehrer (14.)

0:2 Mehmeteren Bayraktar (45.)

1:2 Raul Baur (62.)

2:2 Luka Redek (74.)

3:2 Vitali Borsuk (93.)