Zum Saisonauftakt der 1. Klasse Mitte-West ist der SV SPAR Hochhauser Pichl 1963 mit einem 2:0-Erfolg gegen den SV Fenastra Krenglbach gestartet. Nach der frühen Führung und dem zweiten Treffer kurz nach der Pause hatte die Heimelf die Partie laut Co-Trainer Johann Hatzmann „im Großen und Ganzen in der Hand“. Auch wenn er bei Tempo und Abschlüssen noch Luft nach oben sah, sei der Sieg „eigentlich nie in Gefahr“ gewesen.

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Schon nach sieben Minuten bekam SV SPAR Hochhauser Pichl 1963 genau den Start, den man sich zum Saisonbeginn erhofft. Nach einem Eckball war es Stefan Hessenberger, der mit einem wuchtigen Kopfball das 1:0 erzielte und damit früh die Richtung vorgab. Johann Hatzmann war mit dem Beginn seiner Mannschaft entsprechend einverstanden. „Das Spiel hat sich gut entwickelt“, sagte der Co-Trainer, der seine Elf über weite Strecken im Vorteil sah. Zugleich machte er aber klar, dass im ersten Durchgang noch mehr möglich gewesen wäre. SV SPAR Hochhauser Pichl 1963 hatte das Spiel laut Hatzmann „im Großen und Ganzen in der Hand“, verabsäumte es aber, mehr Abschlüsse zu suchen und noch konsequenter nachzulegen.
Dass es bis zur Pause beim 1:0 blieb, hatte für Johann Hatzmann mehrere Gründe. Einerseits fehlte seiner Mannschaft in manchen Situationen der letzte Zug zum Tor, andererseits erwischte auch der Tormann von SV Fenastra Krenglbach einen guten Tag. „Wir haben verabsäumt, mehr Abschlüsse zu suchen, und der gegnerische Tormann hat ein paar herrliche Bälle herausgeholt“, sagte Hatzmann rückblickend. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielbild für ihn aber nichts Grundsätzliches. SV SPAR Hochhauser Pichl 1963 blieb kontrolliert und legte in der 57. Minute nach. Beim 2:0 wurde ein Ball zunächst noch geblockt, der zweite Ball landete dann aber bei Alex Pal Svedyuk, der laut Hatzmann „eigentlich unhaltbar“ traf.
Mit diesem Treffer war die Partie aus Sicht des Co-Trainers praktisch entschieden. Johann Hatzmann formulierte es klar und ohne große Umschweife: „Der entscheidende Moment war das 2:0.“ Danach habe SV Fenastra Krenglbach nicht mehr zulegen können, während SV SPAR Hochhauser Pichl 1963 das Spiel bis zum Ende kontrollierte. Genau diese Ruhe nach dem zweiten Tor war für ihn ein wesentlicher Punkt an diesem Nachmittag. Trotzdem fiel seine Analyse nicht nur positiv aus. Luft nach oben sieht Hatzmann vor allem „im Tempo“ und bei den Abschlüssen, die „besser“ und „wuchtiger“ werden sollen. Dazu komme, dass sich die Mannschaft noch einspielen müsse. „Dann wird das sicher gut laufen“, meinte er mit Blick auf die nächsten Wochen.
Auch die Einordnung des Gegners passte zum gesamten Bild dieses Spiels. Johann Hatzmann hatte den Eindruck, dass der SV Krenglbach bewusst vorsichtig auftrat. „Man hat gemerkt, dass der Gegner etwas defensiv eingestellt war“, sagte er und verwies auch darauf, dass die Gäste im Frühjahr in Pichl eine schwere Niederlage kassiert hatten und das diesmal mit Sicherheit vermeiden wollten. Zu vielen Tormöglichkeiten kam Krenglbach nach seiner Einschätzung daher nicht. Den Unterschied zwischen beiden Mannschaften brachte Hatzmann am Ende auf eine einfache Formel: „Der SV Pichl hat mehr gewollt und auch mehr gekonnt.“ Dass er die Leistung von Schiedsrichter Ömer „im Großen und Ganzen in Ordnung“ nannte und beiden Teams eine verletzungsfreie Saison wünschte, unterstrich den insgesamt stimmigen Auftakt für die Pichler.