In der 1. Klasse Mitte feierte die ASKÖ Dionysen/Traun in Runde 21 einen wichtigen 3:1-Heimsieg gegen die SPG Neue Heimat Linz/Edelweiss 1b. Die Hausherren legten früh vor, mussten nach dem Anschlusstreffer kurz zittern und machten die Partie nach der Pause mit einem Kontertor endgültig zu. Co-Trainer Hüseyin Gül sprach von einem „Sechs-Punkte-Spiel“ im Kampf um den Klassenerhalt und betonte: „Wir haben sehr stark begonnen und uns für die Leistung mit drei Punkten belohnt.“

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Dionysen erwischte den besseren Beginn und legte das Tempo in den ersten zwanzig Minuten klar vor. „Wir haben sehr stark begonnen, die ersten zwanzig Minuten dominiert“, fasste Co-Trainer Hüseyin Gül zusammen. In Minute 18 fiel die verdiente Führung: Dino Huremovic traf zum 1:0. Die Heimelf blieb dran und erhöhte in der 30. Minute durch Mladen Covic auf 2:0. Danach, so Gül, ließ seine Mannschaft aber zu viel zu: „Dann haben wir zu wenig gemacht, den Ball an Neue Heimat gegeben.“ Die Gäste wurden gefährlicher, ehe Anes Samardzic in der 38. Minute den Anschluss zum 2:1 besorgte. „Mein Tormann hat eine souveräne Partie gemacht und die 2:1-Führung bis zur Pause festgehalten“, sagte Gül, der mit einem knappen, aber verdienten 2:1 in die Kabine ging.
Aus der Halbzeit kam Dionysen mit dem Vorsatz, den Faden wieder aufzunehmen. „Wir haben viel mehr vorgehabt, aber leider nichts gemacht“, ärgerte sich Gül über eine zu passive Phase nach Wiederbeginn. Neue Heimat/Edelweiss übernahm für gut zwanzig Minuten das Kommando und drückte auf den Ausgleich. Genau in diese Druckphase hinein setzten die Hausherren den entscheidenden Nadelstich: Nach einem Konter schob Emirhan Ekmekci in der 64. Minute zum 3:1 ein. „Das erste Tor war ganz wichtig. Und als Neue Heimat Druck gemacht hat, war unser 3:1 aus dem Konter die Entscheidung“, so Gül. Danach brachte Dionysen die Führung kontrolliert über die Zeit, ließ hinten wenig zu und hatte sogar noch Möglichkeiten, das Ergebnis weiter auszubauen.
Nach dem Schlusspfiff verteilte Hüseyin Gül viel Anerkennung, blieb aber klar in der Analyse. „Lob an die ganze Mannschaft – die Innenverteidiger sind sehr gut gestanden, über die Seiten haben wir Druck gemacht. Alle haben gekämpft, es war sehr heiß“, sagte der Co-Trainer. Verbesserungspotenzial sieht er vor allem im Spielaufbau und Tempo: „Wir müssen schneller spielen, schneller nach vorne. Daran arbeiten wir im Training.“ Zum Gegner fand er respektvolle Worte: „Großes Lob an Edelweiss 1b: sehr jung, hungrig und extrem laufstark.“ Spät gab es noch eine Personalie bei den Gästen: In der 85. Minute sah Faisal Raufi Rot; Gül wollte das nicht bewerten: „Ich war zu weit weg, insgesamt gab es für mich keine strittigen Szenen.“ Stattdessen lobte er den Unparteiischen ausdrücklich: „Der Schiedsrichter hat top gepfiffen, war redebereit und hat alles gut erklärt.“ Mit dem Dreier steht Dionysen/Traun nun bei 27 Punkten, Neue Heimat/Edelweiss 1b bei 20 – ein Schritt im Abstiegskampf, den Gül als Auftrag versteht: „Jetzt geht’s bergauf. Weiterarbeiten, weiterarbeiten, weiterarbeiten. Der nächste Gegner wartet schon.“