Spielberichte

„Die ersten zwei Tore waren der Dosenöffner“ – so erklärt Co-Trainer Heinisch das 4:0-Erfolg des SK Asten

St. Pantaleon/Erla
SK Asten

In der 1. Klasse Mitte hat der SK Kornspitz Asten zum Auftakt beim SC St. Pantaleon-Erla mit 4:0 gewonnen und laut Co-Trainer Sebastian Heinisch früh die Richtung vorgegeben. Vor allem der schnelle Doppelschlag habe der jungen Astner Mannschaft Sicherheit gegeben, dazu sprach Heinisch von einer reifen Leistung, spielerischer Überlegenheit und einer ersten Halbzeit, in der sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

Zwei Fußballspieler im Zweikampf

Foto von Amr Taha™ auf Unsplash

Früher Doppelschlag legt den Grundstein

Der Start des Bezirksliga-Absteigers war genau so, wie es sich der Co-Trainer vorgestellt hatte. Schon in der 3. Minute brachte Farid Musah die Gäste mit 1:0 in Führung, nur zwei Minuten später legte Luka Vukosavljevic das 2:0 nach. Damit war die Partie aus Sicht von Sebastian Heinisch früh in jene Richtung gekippt, die seine Mannschaft mit ihrem Auftreten von Beginn an forciert hatte. „Wir waren von Anfang an spielbestimmend, haben unsere Stärken gut ausgespielt. Wir sind eine junge Mannschaft und haben dennoch sehr reif gespielt“, sagte Heinisch nach dem Schlusspfiff. Gerade diese Anfangsphase hob er besonders hervor, weil sie dem Spiel sofort Struktur gab. „Natürlich waren die ersten zwei Tore der Dosenöffner und so ist es uns leichter von der Hand gegangen“, erklärte der Co-Trainer. Dass SK Kornspitz Asten gleich früh auf Tiefe spielte und die Möglichkeiten konsequent nutzte, passte für ihn zum gesamten Auftritt seiner Mannschaft.

Bis zur Pause klar überlegen, nach dem 3:0 längst auf Kurs

Auch nach dem Doppelschlag blieb SK Kornspitz Asten die Mannschaft mit mehr Spielanteilen. Noch vor der Halbzeit erhöhte erneut Farid Musah in der 34. Minute auf 3:0, mit diesem Stand ging es auch in die Kabinen. Heinisch machte kein Geheimnis daraus, dass er seine Mannschaft gerade vor der Pause über weite Strecken klar im Vorteil gesehen hatte. „Man muss schon sagen, dass das Spielgeschehen auf unserer Seite war. Wir haben das Spiel gemacht“, so seine Einschätzung. Den Gegner beschrieb er als Team, das nur wenig Akzente setzen konnte, während seine Elf weiter am Drücker blieb. Deshalb fiel sein Urteil zur ersten Hälfte noch deutlicher aus: „Wir haben 45 Minuten sehr gut gedrückt. Wir hätten auch noch das vierte und fünfte Tor in der ersten Halbzeit machen müssen.“ Damit sprach Heinisch nicht nur die Effizienz bei den frühen Treffern an, sondern auch das Gefühl, dass der Vorsprung schon vor der Pause noch klarer hätte ausfallen können.

Stabile Viererkette, spätes 4:0 und ein nüchterner Blick nach vorne

Nach dem Seitenwechsel nahm der SKA laut Heinisch etwas Tempo aus dem Spiel, ohne die Kontrolle wirklich abzugeben. Erst in der 84. Minute stellte Michael Ebalukhe mit dem 4:0 den Endstand her. Für den Co-Trainer war das ein passender Schlusspunkt unter einen Auftritt, den er vor allem über die mannschaftliche Geschlossenheit definierte. „Der Viererkettenverbund war sehr stabil. Man muss sagen, wir sind eine sehr junge Mannschaft und die Jungs haben sehr stabil gespielt. Sehr clever“, lobte Heinisch. Auch insgesamt wollte er niemanden aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung herausheben: „Alles in allem war es eine Top-Teamleistung. Da kann man keinen hervorheben.“ Kleine Punkte für die weitere Arbeit sieht er trotzdem. „Eventuell hin und wieder im Positionsspiel, aber das werden wir weiter trainieren und das wird besser werden.“ Seine Gesamtanalyse fiel klar aus: „Ich denke, spielerisch lag der Unterschied. Wir waren spielerisch klar überlegen und der Gegner konnte keine Akzente setzen.“ Trotz des deutlichen Auftaktsiegs wollte Heinisch aber gar nicht erst in Euphorie verfallen. „Wir bleiben am Boden. Wir denken von Spiel zu Spiel, und was am Ende dabei rauskommt, das nehmen wir mit.“ Ein Lob hatte er am Ende auch noch für Schiedsrichter Wolfsberger übrig, der laut Heinisch „eine sehr gute Leistung gezeigt“ und die Partie „90 Minuten im Griff gehabt“ habe.

1. Klasse Mitte: St. Pant.-Erla : SK Asten - 0:4 (0:3)

  • 84
    Michael Ebalukhe 0:4
  • 34
    Farid Musah 0:3
  • 5
    Luka Vukosavljevic 0:2
  • 3
    Farid Musah 0:1