Spielberichte

„Wir waren vorne nicht effizient genug“ – darum blieb ASKÖ Fußballschule Linz in Thalheim nur ein 0:0

Union Thalheim
Fußballschule Linz

In der 1. Klasse Mitte blieb das Duell zwischen der Union Thalheim und der ASKÖ Fußballschule Linz am Samstagnachmittag beim 0:0, doch aus Sicht von Semih Mehmedi ließ seine Mannschaft dabei den Sieg liegen. Der Obmann-Stellvertreter sprach nach dem Schlusspfiff von einem über weite Strecken dominanten Auftritt und von viel Ballbesitz. Was dem Aufsteiger nach seiner Einschätzung fehlte, war einzig die Effizienz vor dem Tor. Darum fühlte sich der Punkt für ihn deutlich zu wenig an.

Spieler legt Ball für einen Freistoß zurecht

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Viel Kontrolle, aber kein Treffer

Schon vor der Pause zeigte sich jenes Bild, das Semih Mehmedi nach dem Spiel sehr deutlich beschrieb. Zur Halbzeit stand es 0:0, obwohl die ASKÖ Fußballschule Linz nach seiner Darstellung mehr vom Spiel hatte und den Bezirksliga-Absteiger über weite Strecken beschäftigte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die ASKÖ laut Mehmedi das aktivere Team und drückte weiter auf den ersten Treffer. Weil ASKÖ Fußballschule Linz nach Mehmedis Einschätzung über die gesamten neunzig Minuten dominierte, die eigenen Chancen aber nicht verwertete, blieb am Ende genau jenes torlose Remis stehen, das aus Sicht der Gäste nicht zum Spielverlauf passte.

Funktionär Mehmedi sieht den Grund klar vorne

Mehmedi sprach nach dem Spiel sehr klar darüber, wo für ihn der Grund für das 0:0 lag. „Im Großen und Ganzen haben wir das Spiel von der ersten Minute bis zur neunzigsten Minute dominiert“, sagte der Obmann Stv. von ASKÖ Fußballschule Linz. Dazu kam seine klare Einschätzung der Verhältnisse am Ball: „Ballbesitz war 70 zu 30 für uns.“ Für ihn führte diese Überlegenheit aber nur deshalb nicht zum Sieg, weil im letzten Drittel die Konsequenz fehlte. „Wir waren vorne nicht effizient genug“, sagte Mehmedi. Und er schob nach: „Wenn wir vorne ein wenig eiskälter gewesen wären, hätten wir das eine Tor gemacht. Dann wäre vielleicht auch ein zweites, ein drittes Tor gekommen.“ Genau dieser fehlende Ertrag aus der Überlegenheit war für ihn der Kern des ganzen Nachmittags.

Keine Ausreden, aber ein liegengelassener Sieg

Dass die Union Thalheim am Ende trotzdem einen Punkt mitnahm, erklärte Mehmedi nicht mit besonderen Nebenfaktoren, sondern fast ausschließlich mit der Chancenverwertung der ASKÖ Fußballschule Linz. „Spielerisch waren wir sehr gut, haben super gespielt und haben Thalheim sehr gedrückt“, sagte er. Gleichzeitig betonte er, dass die Union aus seiner Sicht im gesamten Spiel nur auf eine Chance gekommen sei. Ebenso nüchtern ordnete er die Begleitumstände der Partie ein: „Schiedsrichter Kirner hat einfach eine Linie gehabt. Das hat er durchgezogen. War fair für beide Seiten.“ Auch sonst habe es nichts gegeben, woran man das Ergebnis festmachen könne. „Es hat keine strittige Situation gegeben, es ist alles fair abgelaufen.“ Nach zwei Runden hält der Aufsteiger damit bei vier Punkten. Der Start ist ordentlich, aber dieses 0:0 wird aus Sicht von Mehmedi trotzdem eher als liegengelassener Sieg in Erinnerung bleiben.