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„Das 1:0 hat uns das Spiel gekostet“ – Union Thalheim findet nach frühem Rückstand nicht zurück

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St. Pantaleon/Erla
Union Thalheim

In der 1. Klasse Mitte hat der SC St. Pantaleon-Erla am Samstagnachmittag die Union Thalheim mit 3:0 besiegt. Aus Sicht des Bezirksliga-Absteigers war die Partie damit früh in eine schwierige Richtung gelaufen, denn schon mit dem ersten Gegentor bekam St. Pantaleon genau das Spiel, das die Gäste vermeiden wollten. Trainer Ivan Vareskic machte nach dem 0:2 zur Pause und dem dritten Treffer nach Seitenwechsel klar: „Das 1:0 hat uns das Spiel gekostet.“

Torwart greift zur Trinkflasche

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay


Früher Rückstand bringt Thalheim aus dem Rhythmus

Der Knackpunkt kam aus Thalheimer Sicht schon in der 14. Minute. Daniel Steffelbauer brachte St. Pantaleon mit 1:0 in Führung, und genau dieses Tor stellte Vareskic nach dem Schlusspfiff in den Mittelpunkt seiner Analyse. „St. Pantaleon war sehr gut defensiv aufgestellt. Wir haben uns ein paar Fehler und Stellungsfehler erlaubt und so schnell das Gegentor bekommen“, sagte der Trainer. Den Treffer selbst beschrieb er als schnellen Konter über die rechte Seite, sauber durchgesteckt, flach rübergespielt und abgeschlossen. Für die Gäste war das deshalb besonders bitter, weil die Führung den Hausherren in die Karten spielte. Vareskic sagte dazu: „Das hat St. Pantaleon mit ihrem schnellen Umschaltspiel natürlich in die Karten gespielt.“ Als Daniel Steffelbauer in der 23. Minute noch einmal traf und auf 2:0 stellte, war Thalheim schon vor der Pause in einer Lage, in der es einem Rückstand hinterherlaufen musste, ohne dem Spiel die gewünschte Richtung geben zu können.

Ein paar gute Aktionen, aber vorne ohne Ertrag

Dass Thalheim das Spiel nicht einfach abschenkte, sprach Vareskic seiner Mannschaft durchaus zu. Er wollte die Niederlage nicht darauf reduzieren, dass gar nichts funktioniert hätte. „Die Laufarbeit hat gepasst, ein paar gute Spielaktionen waren schon dabei. Ein paar gute Chancen hatten wir auch. Leider wollte der Ball nicht ins Tor“, sagte er. Genau darin lag aber ein wesentlicher Teil des Nachmittags: Thalheim war zwar nicht völlig ohne eigene Momente, konnte diese Phasen aber nicht in einen Treffer ummünzen und damit auch keinen Druck auf den Gegner aufbauen. So blieb St. Pantaleon in Front und konnte den Vorsprung verwalten. Als Stefan Reimann in der 74. Minute das 3:0 erzielte, war die Entscheidung auch auf der Anzeigetafel endgültig. Aus Thalheimer Sicht passte dieses dritte Gegentor ins Gesamtbild eines Spiels, in dem man nie richtig zurückkam, weil der frühe Rückstand die gesamte Partie geprägt hatte.

„Man hat gemerkt, dass sie es mehr wollten“

In seiner Einschätzung fand Vareskic klare, aber faire Worte. „Beim SC St. Pantaleon hat man richtig gemerkt, dass sie es mehr wollten“, sagte er und verband das sofort mit einer Gratulation an den Sieger. Viel Raum für Nebenschauplätze machte er dabei nicht auf. Der Blick ging deshalb schnell wieder nach vorne. „Da muss man gratulieren. Nächste Woche gibt es noch ein letztes Spiel der Herbstsaison. Da wollen wir das Beste rausholen und dann in die Pause gehen“, sagte Vareskic. Für Thalheim bleibt nach dem 0:3 damit eine zweite Saisonniederlage, die aus seiner Sicht vor allem aus den ersten Minuten erklärt werden kann: ein früher Gegentreffer, ein Gegner mit guter Ordnung und ein Spiel, das danach nicht mehr auf die Seite der Gäste kippte.

1. Klasse Mitte: St. Pant.-Erla : Thalheim - 3:0 (2:0)

  • 74
    Stefan Reimann 3:0
  • 23
    Daniel Steffelbauer 2:0
  • 14
    Daniel Steffelbauer 1:0