Ein hartes Auswärtsspiel in Baumgartenberg, viel Körperlichkeit und klare Worte danach: Bei Union Autohaus Aumayr Schönau war Arnold Zangenfeind nach dem Duell mit Union Baumgartenberg in der 1. Klasse Nord-Ost vor allem eines – zufrieden mit Auftritt und Haltung seiner Mannschaft. Er sprach von einem verdienten Auswärtssieg und verwies auf Standards als Schlüssel. Gleichzeitig prägten zwei strittige Entscheidungen seine Sicht: ein aus seiner Perspektive zu früh abgepfiffener Vorteil beim möglichen 3:1 direkt nach der Pause sowie eine späte Rote Karte, die das erwartete harte Finish einleitete.

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Zangenfeind ordnete das Kräfteverhältnis klar ein: "Ja, – das Ergebnis ist sicherlich verdient aber es war eine sehr harte Arbeit gegen einen guten Gegner." Sein Team setzte vor allem bei ruhenden Bällen Akzente: "Wir haben beide Tore durch Standards erzielt. Das 1:0 war ein direkt verwandelter Freistoß von Justin Himmelbauer, das 2:1 köpfte Lukas Gaisrucker nach einem Freistoß." Faktisch traf Justin Himmelbauer in der 31. Minute zum 1:0, Michael Königshofer glich in der 39. zum 1:1 aus, ehe Lukas Gaisrucker kurz vor der Pause in der 43. per Kopf zum 2:1 einnickte. In Summe beschrieb der Coach eine körperlich betonte Partie, in der seine Elf Ball und Ruhe behielt.
Die Debatte nach Abpfiff drehte sich um zwei Szenen, die für reichlich Gesprächsstoff sorgten. "Es gab zwei kritische Spielsituationen: Beim 3:1 wurde der Vorteil viel zu früh abgepfiffen, und die Rote Karte war aus meiner Sicht keine", so Zangenfeind. In der Schlussphase musste Schönau in Unterzahl durchhalten: In Minute 83 sah Alexander Andorfer Rot. Zangenfeind sprach anschließend von einem erwarteten harten Finish, in dem seine Mannschaft dem Druck standhielt.
Im Hinblick auf das anstehende Heimspiel gegen SU Schenkenfelden blieb der Trainer ambitioniert und zuversichtlich: "Schenkenfelden ist ein extrem starker Gegner aus unserer Tabellenregion. Es ist unser Heimspiel – ich erwarte einen heißen Tanz und wir spielen natürlich auf drei Punkte." Abschließend unterstrich er, was seine Elf aktuell trägt: "Meine Mannschaft überzeugt im Gesamtauftritt und charakterlich – das Wir-Gefühl, der Zusammenhalt und das Miteinander machen uns stark."