Nach dem 2:0 gegen den SC BT-Bau Tragwein/Kamig in der 1. Klasse Nord-Ost zog Marco Roser, Trainer der SPG Pregarten 1b, ein rundum positives Fazit. Er sprach von 70 bis 75 Prozent Ballbesitz, sah bei den Gästen keine echte Großchance und hob die Stabilität bei Standards hervor. Besonders zufrieden war er, weil das 1:0 aus einer einstudierten Standardsituation fiel und seine Mannschaft den physisch geprägten, von langen Bällen dominierten Ansatz des Gegners über die gesamte Spielzeit kontrollierte. Eine kleine Anpassung nach der Pause schärfte den Plan zusätzlich. Insgesamt wirkte Roser gelöst, aber fordernd: Der Auftritt sei gerecht belohnt worden – und hätte aus seiner Sicht sogar noch deutlicher ausfallen können.

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"Ja, es war gerecht." Der Trainer betonte mehrfach: "Wir waren über 90 Minuten spielbestimmend." Aus seiner Sicht ließ sein Team nichts Wesentliches zu: "Es waren definitiv nur Halbchancen." Auch die Zahlen, auf die er sich berief, passen zum Eindruck: rund 70 bis 75 Prozent Ballbesitz über die gesamte Spielzeit. Daher meinte Roser, das Resultat hätte auch höher ausfallen können: "Das Ergebnis kann durchaus auch 4:0 oder 5:0 ausgehen."
Besonders wichtig war die Arbeit bei ruhenden Bällen. Roser erklärte: "Defensiv waren es, glaube ich, fünf Eckbälle, die wir souverän verteidigt haben." Offensiv zahlte sich Training unmittelbar aus: Das 1:0 entstand aus einer einstudierten Standardsituation – "das stimmt mich extrem positiv". Nach der Pause, so Roser, "haben wir eine Kleinigkeit umgestellt": Der Zehner schob zum Stürmer, das Pressing griff höher, der Gegner produzierte noch mehr lange, unkontrollierte Bälle, wodurch Pregarten zusätzlich Sicherheit und Ballbesitz gewann. Die Treffer fielen in der 65. und 92. Minute (Torschütze: Fabio Himmelbauer) – den Auftakt markierte Julian Strada.
Der Coach charakterisierte die Partie klar: "Grundsätzlich war es ein körperbetontes Spiel." Seine Elf war auf die zu erwartenden langen Bälle vorbereitet, beim Gegner sah er "relativ wenige Ideen im Spielaufbau". Diskussionen blieben aus: "Strittige Szenen hat's über 90 Minuten eigentlich gar keine gegeben." Einmal ging bei 1:0 die Abseitsfahne hoch – eine enge Situation, die Roser nicht final bewerten wollte: Er sei "relativ weit weg" gewesen und "kann's gar nicht beurteilen".