Zum Saisonauftakt der 1. Klasse Nord-Ost hat die Union Autohaus Aumayr Schönau zuhause die ASKÖ Luftenberg mit 3:1 besiegt und sich damit einen gelungenen Start geholt. Trainer Arnold Zangenfeind sprach danach von einem verdienten Erfolg und hob vor allem hervor, dass seine Mannschaft über weite Strecken die Kontrolle hatte. Besonders das 3:1 nach dem Anschlusstreffer des Gegners bezeichnete der Coach als entscheidenden Moment.

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Arnold Zangenfeind gefiel vor allem der Beginn seiner Mannschaft. „Wir hatten einen starken Beginn ins Spiel und können nach drei, vier Minuten schon in Führung gehen, beziehungsweise müssen eigentlich in Führung gehen“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Dass Union Autohaus Aumayr Schönau diese frühe Phase zunächst nicht in ein Tor ummünzte, änderte am guten Eindruck aus seiner Sicht aber wenig, weil seine Mannschaft im Spiel blieb und weiter Druck machte. In der 32. Minute fiel dann doch das 1:0, als Justin Joachim Himmelbauer einen von Zangenfeind als glasklar bezeichneten Elfmeter verwertete. Kurz vor der Pause legte Union Autohaus Aumayr Schönau nach. Ronny Rene Luger setzte in der 43. Minute nach einem Ball in den Strafraum nach und verwertete einen vom Torhüter abgewehrten Ball zum 2:0.
Mit dieser 2:0-Führung zur Halbzeit hatte Union Autohaus Aumayr Schönau das Spiel in die richtige Richtung gebracht, ganz erledigt war die Aufgabe damit aber noch nicht. ASKÖ Luftenberg kam in der 65. Minute durch Ayetullah Elgit auf 2:1 heran und brachte damit noch einmal Spannung in die Partie. Genau diese Phase blieb auch Zangenfeind besonders im Kopf. „Der wichtigste Moment im Spiel war sicherlich das 3:1, nachdem wir das 2:1 kassiert hatten“, erklärte er. Seine Mannschaft fand auf diesen Rückschlag aber die passende Antwort. In der 74. Minute stellte Viktor Doriev den Zwei-Tore-Abstand wieder her und sorgte damit dafür, dass Union Autohaus Aumayr Schönau die Partie wieder klar auf ihre Seite ziehen konnte.
Zangenfeind führte den Heimsieg nicht auf eine einzelne Aktion zurück, sondern vor allem auf das, was seine Mannschaft als Ganzes auf den Platz brachte. „Generell muss ich sagen, dass das Kollektiv sehr gut funktioniert hat“, sagte der Trainer und lieferte damit auch die Erklärung für den gelungenen Auftakt. Gleichzeitig wollte er den Erfolg nicht größer machen, als er ist. Bei Union Autohaus Aumayr Schönau gebe es „noch einiges zu tun“, weil neue Spieler dazugekommen seien und es Umstrukturierungen im Kader gegeben habe. Gerade deshalb war er mit der Leistung zufrieden. Auch über ASKÖ Luftenberg fand er eine klare Einschätzung: „Der Gegner hatte in Wahrheit über neunzig Minuten nicht wirklich Zugriff. Absolut verdient, der Sieg.“
Ein größeres Diskussionsthema machte Arnold Zangenfeind nach dem Abpfiff nicht auf. Den Referee bewertete er insgesamt ordentlich und sagte: „Schiedsrichter Aistleitner hat grundsätzlich solide gepfiffen.“ Nur eine Szene nach der Pause blieb aus seiner Sicht strittig. „Aus meiner Sicht war es Elfmeter, aber das war am Ende nicht spielentscheidend“, meinte der Trainer und ordnete die Situation damit bewusst nicht über. In der Schlussphase sah Luftenbergs David Schatz noch die Rote Karte, am Ausgang der Partie änderte das allerdings nichts mehr. Für die Union Schönau steht damit ein gelungener Start in die neue Saison zu Buche. Nach Runde eins hält die Mannschaft bei drei Punkten und hat mit diesem 3:1 eine erste ordentliche Grundlage für die kommenden Wochen gelegt.