In der Landesliga Ost hat der ASKÖ SV Mauky´s Verfliesung Viktoria Marchtrenk am Dienstagabend gegen den SV HAKA Traun einen 2:0-Heimsieg eingefahren. Nach einer Phase, in der die Gäste zunächst mehr vom Spiel hatten, übernahm Marchtrenk laut Obmann Mark Petter Schritt für Schritt die Kontrolle. Zur Pause stand es noch 0:0, nach dem Seitenwechsel machte sich die Überlegenheit dann auch am Ergebnis bemerkbar.

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Der Start in die Partie war aus Sicht der Gastgeber nicht jener, den man sich gewünscht hatte. Mark Petter sprach offen darüber, dass seine Mannschaft erst hineinfinden musste und gerade in den ersten Minuten nicht sofort den gewohnten Zugriff hatte. „Die ersten zehn Minuten hat definitiv Traun mehr für das Spiel getan und war gefährlicher“, sagte der Obmann nach dem Schlusspfiff. Gerade dieser Satz erklärt den Beginn der Begegnung gut, weil Marchtrenk zunächst nicht vom Anpfiff weg das Kommando hatte. Entscheidend war aus Sicht des Heimvereins aber, dass diese Phase nicht lange andauerte. Petter beschrieb den Wendepunkt klar: „Nach anfänglichen Schwierigkeiten in den ersten zehn Minuten haben wir das Spiel unter Kontrolle bekommen, und je länger das Match gedauert hat, umso überlegener sind wir geworden.“ Dass zur Pause noch kein Tor gefallen war, passte damit in den Verlauf. Die Viktoria brauchte Zeit, arbeitete sich dann aber immer besser in die Partie hinein und hatte den Gegner laut Petter in der Folge deutlich besser im Griff.
Zur Halbzeit stand ein 0:0 auf der Anzeigetafel, doch nach dem Seitenwechsel belohnten sich die Marchtrenker für die Spielanteile. In der 57. Minute traf Armin Pracalic zum 1:0, und Petter schilderte diese Aktion als schön herausgespielten Angriff: „Das 1:0 war ein schöner Spielzug über die rechte Seite. Dann ist ein Stanglpass zur Mitte gekommen, und der Stürmer ist durchgelaufen und hat den Ball eiskalt verwertet.“ Marchtrenk blieb damit nicht bei der Kontrolle allein, sondern brachte die eigene Überlegenheit auch in Zählbares um. Lange blieb es beim knappen Vorsprung, ehe in der 85. Minute die Entscheidung fiel. Fabian Brenner stellte auf 2:0, und auch dieses Tor ordnete Petter in denselben Zusammenhang ein: „Das 2:0 war im Endeffekt ziemlich ähnlich, ein schöner Spielzug über die linke Seite, Pass in die Mitte, und Brenner hat dann ganz toll vollendet.“ Genau diese zwei Treffer passten für ihn auch zum Gesamtbild des Abends. „In der zweiten Halbzeit haben wir die Chancen in Tore umgemünzt“, sagte Petter. Aus seiner Sicht war der Sieg deshalb auch nicht zufällig, sondern die logische Folge einer Mannschaft, die nach holprigem Beginn immer mehr die Oberhand gewann.
Neben dem Ergebnis hob der Marchtrenker Obmann vor allem jene Punkte hervor, die im Unterhaus oft den Unterschied machen. „Was besonders gut funktioniert hat, war wieder die Einstellung, die Leidenschaft und die Bereitschaft, den Kampf anzunehmen“, sagte Petter. Gerade weil der Gegner anfangs ordentlich dagegenhielt, war das für ihn ein wichtiger Faktor. Gleichzeitig beließ er es nicht beim Lob, sondern nannte auch klar, woran seine Mannschaft weiter arbeiten muss. „Wir müssen von der ersten Minute an konzentriert ins Spiel gehen und die Feinheiten in der Offensive noch ein bissl besser ausspielen“, meinte er. Diese Einordnung passt gut zu einem Abend, an dem die Viktoria zwar verdient gewann, aber nicht vom ersten Augenblick an alles im Griff hatte. Auch für den Gegner fand Petter anerkennende Worte. Traun habe „versucht, Fußball zu spielen“ und „alles reingelegt, was sie gehabt haben“. Wenn die Gäste so weitermachen, werden sie aus seiner Sicht ihre Punkte holen. Bemerkenswert war zudem, dass Petter die Partie als sehr fair einstufte. „Das Spiel ist sehr fair und korrekt abgelaufen“, sagte er, und auch mit der Leistung von Schiedsrichter Schlesinger zeigte er sich zufrieden: „Sehr souverän, da gibt es nichts zu kritisieren, im Gegenteil.“
Unterm Strich blieb für Marchtrenk damit ein Abend, an dem nach einer kurzen Anlaufphase vieles in die richtige Richtung lief. Mit dem 2:0-Heimsieg hält die Viktoria nach zwei Runden bei sechs Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe dabei.