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"Der schnelle Ausgleich war extrem wichtig" – Union Schönau dreht Spiel in Wartberg/Aist

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TSU Wartberg/Aist
TSU Schönau

In der 1. Klasse Nord-Ost hat die TSU SCRIMO Wartberg/Aist am Freitagabend gegen die Union Autohaus Aumayr Schönau mit 1:2 verloren. Die Gäste ließen sich vom frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen, kamen noch vor der Pause zurück und legten nach dem Seitenwechsel nach. Für Co-Trainer Tobias Kern war vor allem eines entscheidend: "Der schnelle Ausgleich war extrem wichtig für unser Spiel."

Nahaufnahme der Beine eines Spielers mit blauen Fußballschuhen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay


Wartberg beginnt stark, Schönau findet zurück

Wartberg erwischte den klar besseren Start und machte den Gästen das Leben in den ersten Minuten schwer. Tobias Kern schilderte diese Phase sehr offen: "Am Start war es sehr schwierig. Wartberg hat sehr gut begonnen, war stark mit dem Ball und offensiv sehr präsent." Dass die Gastgeber früh in Führung gingen, passte daher auch zum Spielverlauf. In der 8. Minute traf Georg Paul Rogl zum 1:0. Schönau brauchte danach etwas, um in die Partie zu kommen, schaffte es aber, sich Schritt für Schritt zu stabilisieren. "Zu unserem Glück sind wir wieder aufgewacht, haben probiert, Fußball zu spielen und ein bisschen besser dagegengehalten", sagte Kern. Der Lohn folgte in der 24. Minute, als Justin Joachim Himmelbauer einen Freistoß zum 1:1 verwertete. Genau dieser schnelle Ausgleich war für den Schönauer Co-Trainer einer der Knackpunkte. Danach bekam Schönau die Partie besser in den Griff, ließ bis zur Pause nicht mehr so viel zu und ging laut Kern mit einem "gerechten 1:1" in die Kabine.

Nach der Pause wartet Schönau auf seine Momente

Auch nach dem Seitenwechsel kam Wartberg zunächst wieder aktiver aus der Kabine und wollte rasch den neuerlichen Führungstreffer. Kern sprach von einem "sehr ähnlichen Bild" wie zu Beginn der ersten Hälfte. Diesmal hielt Schönau aber besser dagegen, stand kompakt und hatte zudem einen Torwart, der laut seinem Co-Trainer "zwei oder drei gute Chancen von Wartberg abgewehrt" hat. Gleichzeitig blieb der Plan der Gäste klar. "Wir haben gewusst, Wartberg hat kleinere Probleme, wenn wir nach der Balleroberung schnell nach vorne spielen und schnell in die Tiefe gehen", erklärte Kern. Genau auf diese Umschaltmomente wartete Schönau. In der 66. Minute folgte dann das 2:1: Justin Joachim Himmelbauer traf zum zweiten Mal an diesem Abend. Es war bereits sein zweiter Treffer des Abends und zugleich die Wende in einer Partie, in der Schönau lange viel Arbeit gegen den Ball leisten musste.

Hinten konsequent, vorne immer wieder gefährlich

Nach dem 2:1 war klar, dass die TSU Wartberg noch einmal alles nach vorne werfen würde. Die Union Schönau musste diese Phase überstehen und tat das nach Einschätzung seines Co-Trainers vor allem als Kollektiv. "Wir haben danach eine mannschaftlich starke Leistung gezeigt, wirklich mit 100 Prozent Willen gegen den Ball gearbeitet", sagte Kern. Die Gäste standen in der Schlussphase hinten stabil, setzten aber auch selbst Akzente nach vorne. Kern meinte, man hätte sogar noch das 3:1 machen können, räumte aber ebenso ein, dass auch Wartberg noch Chancen auf einen weiteren Treffer hatte. Gerade deshalb ordnete er den Erfolg sehr ehrlich ein: "Es war ein glücklicher, aber ich finde auch ein verdienter Sieg von uns." Anerkennung hatte er zudem für den Gegner übrig. Wartberg sei "ein sehr starker Gegner" mit guten Einzelspielern gewesen, sagte Kern. In der Tabelle hält Schönau damit nach elf Spielen bei 16 Punkten und liegt auf Rang sechs, Wartberg bleibt mit 13 Zählern Neunter.

1. Klasse Nord-Ost: Wartberg/Aist : TSU Schönau - 1:2 (1:1)

  • 66
    Justin Joachim Himmelbauer 1:2
  • 24
    Justin Joachim Himmelbauer 1:1
  • 8
    Georg Paul Rogl 1:0