Spielberichte

Wesenufer im Derby eiskalt: Frühe 3:0-Führung, Luger schnürt Doppelpack beim 5:0

Neukirchen/Walde
Union Wesenufer

In der 1. Klasse Nord-West setzte sich Union Wesenufer im Derby bei Union R&R Web Neukirchen/W. klar mit 5:0 durch. Schon vor der Pause stand es 3:0, nach dem Wechsel legte Alexander Luger mit zwei Treffern nach. Trainer Nikolaus Weissenböck sprach von einem starken Auftritt mit viel Ruhe im Spiel und stellte die Geschlossenheit der Mannschaft heraus. Für Wesenufer ist der Auswärtssieg mehr als nur Prestige: ein „ganz wichtiger Schritt“ in Richtung des eigenen Ziels, heuer nichts mit Abstieg oder Relegation zu tun zu haben.

Rasen mit weißer Markierungslinie

Foto von Fabricio Trujillo bei Pexels

Der Start gehört Wesenufer

Wesenufer erwischte den besseren Start, legte sofort den Vorwärtsgang ein und belohnte sich früh. In Minute 17 traf Simon Peham zum 0:1, nur vier Minuten später erhöhte Miroslav Syrovatka auf 0:2. Die Gäste blieben dran und stellten unmittelbar vor dem Pausenpfiff durch Pavel Hajek auf 0:3 – mit diesem deutlichen Vorsprung ging es auch in die Kabinen. Nikolaus Weissenböck beschrieb den Auftakt so: „Wir haben sehr stark begonnen, sofort die Dominanz im Spiel übernommen, viele Offensivaktionen gesetzt und sind schnell in Führung gegangen.“ Aus dieser Führung zog seine Elf Sicherheit: „Wir haben die Führung rasch auf 3:0 ausgebaut, danach war Ruhe in unserem Spiel.“ Als die Frage kam, wann er spürte, dass das Match kippt, antwortete der Coach knapp, aber eindeutig: „Nach dreißig Minuten.“ Zu diesem Zeitpunkt hatte Wesenufer bereits alles im Griff und war das aktivere Team.

Weissenböck über Schlüssel und Stärken

Beim Blick auf die entscheidenden Faktoren zögerte Weissenböck nicht und nannte klar den Neuner: „Ausschlaggebend war unser Mittelstürmer Pavel.“ Pavel Hajek setzte vor der Pause mit dem 0:3 den nächsten Stich. Genauso wichtig war dem Trainer aber das kollektive Auftreten: „Unsere Stärke war heute die Geschlossenheit, die Gemeinschaft, die Gruppe.“ Nach dem Seitenwechsel brauchte Wesenufer nicht mehr viel zu verändern. „In der zweiten Halbzeit haben wir nur einmal getauscht, und der Wechsel hat uns noch zwei Treffer gebracht“, erklärte Weissenböck. Fakt ist: Alexander Luger traf doppelt – erst in der 63. Minute zum 0:4, dann in der Nachspielzeit (90+3) zum 0:5-Endstand. Die Gäste blieben dadurch bis zum Schluss am Drücker, ohne Hektik zuzulassen, und nutzten ihre Chancen eiskalt.

Feinschliff, Gegner und Ausblick

Trotz des klaren Erfolges blieb der Trainer sachlich und sprach auch über Baustellen: „Ab und zu haben wir Flüchtigkeits- und Abspielfehler. Wir müssen im Passspiel klarer werden.“ Zum Gegner fand er respektvolle Worte, ohne lange auszuholen: „Neukirchen hat auch um den Klassenerhalt gespielt. Wir waren an diesem Tag dominanter und spielstärker. Mehr möchte ich zum Gegner nicht sagen.“ Ein Sonderlob ging an das Gespann: „Die Schiedsrichterleistung war ausgezeichnet. Es gab keine strittigen Szenen.“ In der Tabelle hält Wesenufer nach 25 Runden bei 27 Punkten und arbeitet weiter am Saisonziel. Weissenböck formulierte es unmissverständlich: „Wir wollen nichts mit Abstieg oder Relegation zu tun haben. Das war ein ganz wichtiger Schritt.“ 

1. Klasse Nord-West: Neukirchen/W : Wesenufer - 0:5 (0:3)

  • 93
    Alexander Luger 0:5
  • 63
    Alexander Luger 0:4
  • 45
    Pavel Hajek 0:3
  • 21
    Miroslav Syrovatka 0:2
  • 17
    Simon Peham 0:1