Bei der Bezirksliga Nord-Spielgemeinschaft SPG Bad Leonfelden 1b/Schenkenfelden ist der Blick nach einer starken Saison klar nach vorne gerichtet. Trainer Dominik Mach spricht von einer „sehr, sehr positiven“ letzten Spielzeit, verweist auf den Meistertitel und darauf, dass der Kader zusammenbleibt. Während im Umfeld und im Trainerstab Kontinuität herrscht, gibt es personell nur einen bitteren Dämpfer: Ein Spieler zog sich im letzten Spiel einen Kreuzbandriss zu.

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Dass Mach den Rückblick so deutlich positiv anlegt, kommt nicht von ungefähr. Die SPG ging mit einem klaren Lauf aus den letzten Wochen in die Pause und gewann die jüngsten fünf Partien allesamt. Auf das 5:1 gegen Niederwaldkirchen folgte ein 2:0 beim SV Gramastetten, danach ein 2:1 gegen Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b, ein 6:1 bei Union Neufelden und zum Abschluss ein 3:0 gegen den SV Lichtenberg. Für den Trainer passt dieses Bild zur gesamten Saison. „Die letzte Saison war sehr positiv. Mit viel Fleiß und eifrigem Trainingseinsatz konnten sich die Jungs mit dem Meistertitel belohnen“, sagt Mach. Mehr steckt in dieser kurzen Bilanz durchaus drin: Die Mannschaft hat sich aus seiner Sicht nicht einfach nur ein gutes Ergebnis geholt, sondern sich über längere Zeit etwas erarbeitet. Genau dieser Gedanke zieht sich durch seine Aussagen. Es geht nicht um einen einzelnen Lauf, sondern um eine Saison, in der sich die Arbeit der Mannschaft aus seiner Sicht ausgezahlt hat.
Mindestens ebenso wichtig wie der Blick zurück ist bei der SPG derzeit die Frage, wie es in den nächsten Monaten weitergeht. Auch da wählt Mach einen klaren Ton und setzt auf Kontinuität. „Die Mannschaft bleibt wie geplant beisammen und will nächstes Jahr voll durchstarten“, sagt der Trainer. Abgänge gibt es laut seiner Auskunft keine, das Grundgerüst soll also erhalten bleiben. Gleichzeitig steht die neue Spielgemeinschaft natürlich vor dem Punkt, dass die Mannschaften neu sortiert werden müssen. Mach formuliert das offen, ohne vorschnell etwas festzuzurren: „Aufgrund der neuen Spielgemeinschaft werden die Mannschaften neu zusammengestellt, aber aktuell ist noch nichts fixiert.“ Das zeigt, dass im Sommer zwar Bewegung in der Zusammenstellung drin ist, große Personalentscheidungen aber noch nicht abgeschlossen sind. Auch im Betreuerstab bleibt alles beim Alten. „Das Trainerteam bleibt bestehen, war sehr erfolgreich und deshalb war es nicht notwendig, Veränderungen einzuleiten“, hält Mach fest. Nach einer Saison, die er selbst so klar positiv bewertet, ist genau diese Ruhe im Umfeld ein zentrales Signal.
Ganz ohne Schatten geht die SPG allerdings nicht aus dieser Phase. Mach berichtet von einer schweren Verletzung, die das Team mit in die neue Saison nehmen wird. „Leider hat sich ein Spieler im letzten Spiel das Kreuzband gerissen, aber es gibt bereits einen OP-Termin und die Planungen für den Rückkehrprozess sind gestartet“, sagt er. Viel konkreter wird er dabei nicht, doch schon diese Aussage macht deutlich, dass es sich um einen langen Weg zurück handeln wird. Gerade deshalb fällt auf, wie stark Mach insgesamt den Gemeinschaftsgedanken betont. Einen einzelnen Spieler wollte er auf Nachfrage nicht herausheben. „Bei uns steht immer die Mannschaft im Vordergrund, das gesamte Team, die Spieler, die Betreuer, der ganze Staff. Alle zusammen sind wir eine geschlossene Einheit.“ Auch sein Blick auf die vergangenen Monate passt dazu. Auf die Frage, welches Team ihn besonders beeindruckt habe, antwortet er selbstbewusst: „Aufgrund des Triples waren wir es selbst. Wir haben nicht damit gerechnet. Es war eine tolle Saison und somit konnten wir zum Schluss sehr viel feiern.“ Der Grundton für die kommende Zeit ist damit gesetzt: viel Zufriedenheit über das Erreichte, kaum Unruhe im Kader und der klare Plan, mit derselben Linie wieder anzugreifen.