In der 1. Klasse Nord hat Union Oberaigner Nebelberg die SPG Walding/Rottenegg klar mit 6:0 besiegt. Bereits zur Pause stand es 4:0, am Ende durften sich die Hausherren über Doppelpacks von Markus Lauss und Sebastian Hellauer freuen. Trainer Stefan Eidenberger sprach von einem sehr soliden Auftritt und betonte die Effizienz seiner Mannschaft. „Wir waren die klar stärkere Mannschaft“, sagte er, „und der Sieg war auch in dieser Höhe absolut verdient.“

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Nebelberg nahm das Heft vom Anpfiff weg in die Hand, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und setzte sich im letzten Drittel immer wieder gut durch. Trainer Stefan Eidenberger brachte es auf den Punkt: „Es war ein ziemlich einseitiges Spiel. Meine Mannschaft war von Beginn an die klar bessere Mannschaft.“ Aus seiner Sicht lag der Schlüssel in der klaren Linie, die die Gastgeber über weite Strecken auf den Platz brachten. „Defensiv sind wir sehr gut gestanden, offensiv haben wir unsere Qualitäten gezeigt“, erklärte er. Walding/Rottenegg kam laut Eidenberger insgesamt nur zu ganz wenigen Möglichkeiten: „Der Gegner hatte kaum Chancen, außer in jeder Halbzeit je einen Kopfball.“ Diese Einschätzung deckte sich mit dem Eindruck vom Spielfeldrand: Nebelberg hatte mehr vom Spiel und nutzte die Phasen, in denen sich Räume boten, sehr konsequent aus.
Die Gastgeber stellten die Weichen noch vor dem Seitenwechsel. Das 1:0 fiel in Minute 21 durch Markus Lauss. Eidenberger ordnete die Entstehung offen ein: „Das 1:0 war ein Elfmeter, den muss man aus meiner Sicht nicht geben.“ Trotz dieser frühen Szene fand er lobende Worte für den Unparteiischen: „Ansonsten hatte der Schiedsrichter eine klare Linie.“ Danach legte Nebelberg nach: In der 36. Minute stellte Sebastian Fenzl auf 2:0 – „da ist ein Tormannfehler vorausgegangen“, so der Coach. Vier Minuten später traf erneut Markus Lauss zum 3:0; Eidenberger sprach von „einem perfekt gespielten Spielzug meiner Mannschaft“. Kurz vor der Pause erhöhte Sebastian Hellauer (44.) auf 4:0 – wieder, so Eidenberger, begünstigt durch einen Fehler des Ersatzkeepers: „Das 4:0 war dann leider wieder ein Tormannfehler.“ Mit diesem klaren Vorsprung ging es in die Kabinen, und für den Nebelberg-Trainer war da die Messe praktisch gelesen: „Spätestens nach dem 2:0 war die Partie entschieden.“
Aus der Kabine kam Nebelberg nicht ganz so zwingend. „Die ersten fünfzehn Minuten in der zweiten Halbzeit waren etwas fahrlässig“, gab Eidenberger selbstkritisch zu. Am Resultat änderte das nichts, weil seine Elf defensiv weiter sauber arbeitete und vorne wieder zulegte. In der 59. Minute traf Hannes Lauss nach einem Standard zum 5:0, sieben Minuten später setzte Sebastian Hellauer mit seinem zweiten Treffer (66.) den Schlusspunkt zum 6:0.
Eidenberger hob die stabile Arbeit gegen den Ball hervor: „Defensiv sind wir sehr gut gestanden.“ Zur Lage beim Gegner sagte er: „Ich hätte Walding/Rottenegg etwas stärker eingeschätzt. Man hat gemerkt, dass der Torhüter gefehlt hat.“
Zufrieden war er auch mit dem Rahmen: „Es war ein Spiel vor einer tollen Kulisse, und wir sind froh, dass wir mit diesem Sieg ins Zeltfestwochenende gehen.“ In der Tabelle bleibt Nebelberg damit vorne und setzt im Titelrennen ein Ausrufezeichen.