Bei Gmundens Cheftrainer Jürgen Wabitsch holte das Ligaportal aktuelle Informationen über die Situation bei den Liga-„Neulingen“ ein:
Ligaportal: Jürgen, Ihr habt gestern das erste Vorbereitungsspiel gegen den ASV Niederthalheim bestritten, mit welchem Ergebnis und welchen Erkenntnissen?
Jürgen Wabitsch: „Das Spiel endete 3:3 (2:2), die Gegnerinnen aus der LT1-O.Ö.-Liga waren, nicht unerwartet, spielerisch besser. Unsere Elf bot eine solide Leistung, wir müssen uns aber erst finden für die neue Saison. Insbesondere in der Defensive „feilen“ wir noch an Umstellungen. Das Spieltempo war logischerweise auch höher als in der Frauenklasse, daran müssen wir uns auch erst gewöhnen. Bei Niederthalheim verletzte sich leider die Torhüterin und wurde durch eine Feldspielerin ersetzt. Wir wünschen ihr rasche Besserung!“
Im Voest-Alpine-Ladies-Cup trefft Ihr am Sonntag, 23. August, um 17.00 Uhr daheim wieder auf die gestrigen Gegnerinnen?
„Wir rechnen uns da keine allzu großen Chancen aus, legen das Hauptaugenmerk auf die Meisterschaft und nützen das Spiel, um eher in der neuen Liga „anzukommen“.
Wann habt Ihr die Vorbereitungsphase gestartet, mit welcher Beteiligung?
„Am 13. Juli haben wir mit dem Training begonnen, derzeit „üben“ 2 x wöchentlich ca. 15 Spielerinnen, bei einem Kader von 25 Akteurinnen, damit können wir zufrieden sein.“
Das Trainerteam bleibt unverändert?
„Ja, Mario Zolgar coacht weiter mit mir und Iren Toth unterstützt uns dabei.“
Bei Euren Neuzugängen sticht als bekannteste Spielerin die ehemalige HSV-Wals-Akteurin Dr. Cornelia Roschger heraus?
„Die mehrmalige Meisterin in der ehemaligen 2. Liga Mitte-West, eine Spitzenmedizinerin in der Herz- Gefäß- und Thoraxchirurgie am Kepler-Klinikum Linz, wohnt in Regau und ist über den Vöcklabrucker SC zu uns gestoßen. Bei einem „Probetraining“ zeigte sie sich begeistert von unserer abwechslungsreichen Vorbereitung und könnte für uns mit ihrer Routine noch sehr wichtig sein.“
Wo testet Ihr noch vor dem Meisterschaftsauftakt?
„Am kommenden Samstag beim USK- Hof, 1 Woche später in Dorf/Pram“.
Ist Euer Start in der 1. Runde schon ein „Kompass“ für die Herbstmeisterschaft?
„ Am 29. August geht es für uns bei der SPG Aschach / Steyr / St. Ulrich / Ternberg los, eine Mannschaft, gegen die wir noch nie angetreten sind. Hier betreten wir absolutes „Neuland.“
Im Herbst stehen für Euch nur 4 Heimspiele auf dem Programm?
„Bei 1 Spiel mussten wie die Platzwahl wegen einer Veranstaltung tauschen.“
Deine und Eure Erwartungen und Hoffnungen“?
„Wir wollen uns in erster Linie den Klassenerhalt sichern. Dazu ist es notwendig, noch an einigen „Schrauben“ zu drehen, eine Steigerung gegenüber der Frauenklasse wird notwendig sein. Spielerisch können wir wahrscheinlich mit einigen Ligakonkurrentinnen mithalten, weitere Voraussetzungen müssen wir uns erarbeiten. Optimal wäre es, einen „sicheren“ Mittelfeldplatz zu erobern.“
Vielen Dank für Deine klare Darlegung, ich wünsche Euch, dass Ihr ein wenig vom Aufsteiger-„Bonus“ profitieren könnt, um die Euphorie nach dem Aufstieg zu nützen.“
Helmut Pichler