In der 1. Klasse Nord feierte AVIVA Waldmark St. Stefan in der 25. Runde bei der SPG Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b einen 2:1-Auswärtssieg. Matchwinner war Alex Grübl mit einem Doppelpack vor der Pause, zwischendurch traf für die Gastgeber Lukas Anreiter. Nach dem Seitenwechsel drückte Hofkirchen, doch St. Stefan verteidigte mit viel Einsatz und einem starken Keeper den Vorsprung. Trainer Rudolf Damberger sprach von einem verdienten Erfolg und dem fünften ungeschlagenen Spiel in Serie.

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St. Stefan erwischte den besseren Start und setzte gleich das erste Ausrufezeichen. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben früh das 1:0 gemacht“, sagte Rudolf Damberger. In der 12. Minute war Alex Grübl zur Stelle. Nach einem feinen Ball von Tobias Kitzmüller vollstreckte er mit einem Flachschuss ins lange Eck.. Der Coach erinnerte zudem an die Szene davor: „Vorher hatten wir schon eine gute Möglichkeit nach einem Lattentreffer von Nico Lindorfer.“ Die Gastgeber meldeten sich jedoch zurück und glichen in Minute 34 nach einem Fehler im Spielaufbau durch Lukas Anreiter aus. Kurz vor der Pause schlug St. Stefan dann noch einmal zu: In der 43. Minute eroberte Simon Enzenhofer im Zentrum den Ball, schöner Pass in die Schnittstelle auf Nico Lindorfer, der legte quer und erneut vollendete Grübl – die 2:1-Führung zur Halbzeit. „Es war psychologisch sehr wichtig, dass wir mit der 2:1-Führung in die Kabine gegangen sind.“
Nach dem Seitenwechsel drehte Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b auf und suchte entschlossen den Ausgleich. „In der zweiten Halbzeit haben die Gastgeber natürlich mit Vehemenz auf den Ausgleich gedrängt“, beschrieb Damberger die Phase. „Sie waren optisch überlegen und haben es immer wieder mit weiten Bällen in den Strafraum probiert.“ St. Stefan ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, stand kompakt und hielt die gefährlichen Zonen eng. „Unsere Abwehr um unseren hervorragenden Keeper Sandro Hartl ließ nichts mehr anbrennen“, betonte der Trainer. Vieles segelte zwar in den Sechzehner, doch die Gäste verteidigten aufmerksam und klärten konsequent. Gleichzeitig blieben sie bei Umschaltmomenten gefährlich und kamen noch zu Kontermöglichkeiten, ohne aber den Sack endgültig zuzumachen. Am Ende blieb die zweite Hälfte torlos – genau das, was St. Stefan brauchte, um die drei Auswärtspunkte mitzunehmen.
Die Erklärung für den Auswärtserfolg lieferte Damberger ohne Umschweife: „Meine Mannschaft hat defensiv sehr wenig zugelassen, und man hat gemerkt, dass wir befreit aufspielen konnten.“ Auch die Kulisse tat ihr Übriges. „Die Stimmung rund um das Spiel war gut, es waren relativ viele Zuschauer da“, sagte er. Ein besonderes Wort fand der Coach für den Unparteiischen: „Mir hat seine klare Linie gut gefallen. Mir ist es lieber, wenn ein Schiedsrichter das Spiel laufen lässt und auf kleinliche Pfiffe verzichtet.“ Mit dem 2:1 in Hofkirchen ist St. Stefan nun fünf Spiele in Folge ungeschlagen – ein Lauf, den die Mannschaft laut Damberger unbedingt fortsetzen will: „Wir sind jetzt fünf Spiele in Serie ungeschlagen und wollen die Serie auch im letzten Spiel gegen Neufelden halten.“