Spielberichte

„Das 2:1 war ein kleiner Game Changer“ – Eidenberger nach Nebelbergs 3:1 in Altenfelden

SPG Altenfelden/Rohrbach
Union Nebelberg

In der 1. Klasse Nord feierte Union Oberaigner Nebelberg bei SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach einen 3:1-Auswärtssieg. Alexander Wurm brachte die Gäste vor der Pause in Front, Elias Altenhofer glich unmittelbar nach dem Wechsel aus, ehe Sebastian Hellauer per Traumtor und Markus Lauss in Minute 90+7 den Deckel draufmachten. Trainer Stefan Eidenberger sah „einen verdienten Sieg“ und erklärte: „Das 2:1 war ein kleiner Game Changer, die Erlösung kam erst mit dem 3:1.“

Schuhe mit Tornetz

Image by Med Ahabchane from Pixabay

Nebelberg übernimmt nach frühem Schreckmoment das Kommando und geht in Führung

Die Hausherren meldeten sich gleich zu Beginn an: Nach einem Eckball kamen sie per Kopf zur ersten dicken Möglichkeit, doch die Gäste wackelten nur kurz. „Danach haben wir das Spiel unter Kontrolle gebracht“, sagte Stefan Eidenberger, der in der Folge auch Pech beklagte. „Mitte der ersten Halbzeit hatten wir innerhalb von einer halben Minute zwei Stangenschüsse.“ Der Aufwand zahlte sich dennoch aus: In der 33. Minute schloss Alexander Wurm eine starke Einzelaktion zum 0:1 ab. „Wir haben das weiter sauber gespielt“, so der Trainer, musste aber noch vor dem Pausenpfiff eine bittere Personalnachricht verdauen: Wurm Alexander konnte nach einem Schlag nicht weitermachen und „musste zur Halbzeit verletzt raus“. Beim 0:1 zur Pause blieb es trotzdem, weil Nebelberg die Kontrolle hielt und Altenfelden wenig anbot.

Altenfelder Ausgleich nach Sekunden, dann offenes Spiel – Hellauer zaubert das 1:2

Die zweite Halbzeit begann mit einem Dämpfer für die Gäste: Gleich nach Wiederanpfiff traf Elias Altenhofer zum 1:1, und die Partie kippte in ein offenes Duell ohne große Torchancen. „Danach war das Spiel ziemlich offen, aber ohne nennenswerte Toraktionen“, ordnete Eidenberger ein. Die Entscheidung leitete schließlich ein besonderer Moment ein. In der 64. Minute nahm Sebastian Hellauer aus rund 20 Metern Maß. „Das 2:1 war ein Traumtor“, schwärmte der Coach: „Er hat den Ball mit einer seitlichen Drehung erwischt, dieser ist per Innenstange ins Tor.“ Für Eidenberger war es der kleine Knackpunkt: „Natürlich war das 2:1 ein kleiner Game Changer, aber es blieb bis zum Schluss spannend.“ Seine Elf blieb geduldig, verteidigte konsequent und wartete auf die eine Kontergelegenheit, ohne dabei ins Risiko zu verfallen.

Entscheidung in Minute 90+7, Lob für Schiedsrichter und Blick auf die Relegation

Erst ganz spät fiel die Erlösung. In der siebenten Minute der Nachspielzeit traf Markus Lauss zum 1:3 und machte alles klar. „Die wirkliche Erlösung war ehrlich gesagt das 3:1, aber das fiel quasi mit dem Schlusspfiff“, atmete Eidenberger auf. Zufrieden war er nicht nur mit der Reife seiner Mannschaft – „Wir waren läuferisch sehr gut, haben die Zweikämpfe gewonnen und vorne unsere Qualitäten gezeigt“ –, sondern auch mit der Leitung des Unparteiischen: „Der Schiedsrichter zeigte über neunzig Minuten eine sehr gute Leistung und eine klare Linie. Bei einem vermeintlichen Altenfelder Treffer erkannte er vorher ein Handspiel – wirklich eine super Leistung.“ Respekt gab es auch für den Gegner: „Altenfelden hatte ein paar Ausfälle, ist aber eine sehr gute Mannschaft, die nicht umsonst so weit vorne steht.“ In der Endabrechnung dieser Runde liegt Nebelberg mit 58 Punkten auf Rang zwei, Altenfelden mit 42 Zählern auf vier. Vor der anstehenden Relegation bremst nur die Personallage leicht: „Zwei, drei Spieler sind angeschlagen, ich hoffe, dass sie bis Donnerstag fit werden.“ Ein Dank durfte nicht fehlen: „Die zahlreichen mitgereisten Zuschauer haben für eine überragende Stimmung gesorgt. Ich bedanke mich bei allen und bei meiner Mannschaft.“

1. Klasse Nord: SPG Altenfelden/Rohrbach : Nebelberg - 1:3 (0:1)

  • 97
    Markus Lauss 1:3
  • 64
    Sebastian Hellauer 1:2
  • 46
    Elias Altenhofer 1:1
  • 33
    Alexander Wurm 0:1