In der 1. Klasse Nord hat die SPG Ulrichsberg / Klaffer am Samstagnachmittag bei der SPG Walding/Rottenegg mit 3:1 gewonnen und einen Rückstand rasch in einen Auswärtssieg gedreht. Sportchef Markus Cecho sprach danach von einer Partie, die seine Mannschaft „über 90 Minuten kontrollieren konnte“. Ausschlaggebend waren aus seiner Sicht die frühe Überlegenheit, die schnelle Antwort auf das 0:1 und ein sauberes Passspiel über die Seiten.

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Auch wenn Walding/Rottenegg in der 30. Minute durch Lorenz Weitmann mit 1:0 in Führung ging, sah Cecho seine Mannschaft schon davor klar im Spiel. „Gleich von Anfang an. Wir konnten mit einer Eckballserie beginnen, es waren gleich sechs, sieben Eckbälle“, sagte der sportliche Leiter nach dem Schlusspfiff. Aus seiner Sicht war damit früh zu erkennen, in welche Richtung sich die Partie eigentlich entwickeln sollte. Der Rückstand änderte daran für ihn wenig, weil Ulrichsberg/Klaffer sofort die passende Antwort fand. Nur drei Minuten nach dem 0:1 stellte Patrick Fenzl auf 1:1, und genau diese Reaktion hob Cecho als einen der wichtigsten Punkte des Nachmittags hervor.
Den Ausgleich verband Cecho auch direkt mit der Art, wie seine Mannschaft den Angriff ausgespielt hat. „Die schnelle Antwort nach dem 1:0 der Heimmannschaft. Schöner Spielzug über die linke Seite, Querpass von Jonas Wöß auf Patrick Fenzl, der vollstreckte“, schilderte er die Szene. Dass die Gäste nur wenig später noch einmal nachlegten, passte für ihn ins Bild. In der 39. Minute traf Fenzl erneut und drehte die Partie damit endgültig auf 2:1, was zugleich den Pausenstand bedeutete. Für Cecho war das kein Zufall, sondern die Folge der eigenen Spielanlage: „Ein sauberes Passspiel. Wir wollten den Ball flach nach vorne bringen und schön über die Seiten spielen.“ Genau darin sah er die größte Stärke seines Teams.
Nach dem Seitenwechsel blieb die SPG Ulrichsberg/Klaffer laut Cecho das aktivere Team, auch wenn sich die Gastgeber weiter wehrten und ihre Linie beibehielten. „Der Gegner versuchte, kompakt zu verteidigen und auf Konter zu spielen“, sagte er und beschrieb damit recht genau die Aufgabe, die seine Mannschaft über weite Strecken lösen musste. Das 3:1 durch Moritz Binder in der 70. Minute brachte dann die Entscheidung auf die Anzeigetafel und sorgte dafür, dass aus der gedrehten Partie auch ein klarer Auswärtssieg wurde. Ganz ohne Kritik wollte Cecho den Auftritt aber nicht stehen lassen. In der Chancenverwertung gebe es teilweise noch Verbesserungspotenzial, meinte er. Ein gutes Zeugnis stellte er dagegen dem Unparteiischen aus: „Es war eine sehr gute Leistung von Schiedsrichter Plöderl.“ Unter dem Strich blieb für die Gäste damit ein verdient wirkender Erfolg, der sie nach Runde zwölf bei 19 Punkten hält.