In der 1. Klasse Ost setzte sich ASKÖ Vorchdorf klar mit 5:0 gegen TUS Kremsmünster durch. Die Hausherren führten zur Pause 1:0 und legten nach dem Seitenwechsel konsequent nach. Doppeltorschütze Gregor Steiner eröffnete und beschloss den Torreigen, dazwischen trafen Kevin Wallmen, Jonas Traunbauer und Paul Klimitsch. Co-Trainer Wolfgang Wagner sprach von einem verdienten Sieg, viel Kontrolle und einem Team, das mit Blick auf die Relegation höchst fokussiert auftrat.

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Vorchdorf erwischte den besseren Start, arbeitete geduldig und ging nach 25 Minuten verdient in Führung: Gregor Steiner stellte auf 1:0 und gab dem Spiel die Richtung vor. Bis zur Pause blieb es dabei, auch weil die Hausherren viel Ruhe am Ball zeigten und hinten wenig zuließen. „Wir haben sehr gut gespielt und verdient gewonnen. Bis auf eine kurze Phase nach der Pause haben wir das Spiel kontrolliert“, sagte Co-Trainer Wolfgang Wagner. Gleich nach Wiederbeginn fiel das wichtige 2:0 durch Kevin Wallmen (49.), das den Schwung auf Vorchdorfer Seite hielt. Danach machten die Gastgeber den Sack endgültig zu: Jonas Traunbauer erhöhte in der 71. Minute, Paul Klimitsch legte in der 80. nach, ehe Steiner in Minute 88 zum 5:0-Endstand traf. Der klare Spielverlauf spiegelte genau das wider, was Wagner betonte: viel Kontrolle, klare Antworten zur richtigen Zeit und eiskalte Abschlüsse.
In der Analyse klang Wagner rundum zufrieden – und erklärte auch, warum: „Der wichtigste Moment ist unser Fokus – wir haben die Relegation immer im Kopf und den Willen, das zu erreichen.“ Seine Mannschaft habe die Aufgaben diszipliniert abgearbeitet. „Es waren nicht die großen Schlüsselaktionen. Der Gegner hat es zugelassen, dass wir fünf Tore machen. Jedes Tor war auf seine Art schön herausgespielt und gut abgeschlossen.“ Besonders hob er die innere Haltung hervor: „Einzelne waren mit viel Willenskraft unterwegs, aber vor allem die gesamte Mannschaft ist im Moment sehr kompakt und willensstark.“
Genau diese Mischung aus Geschlossenheit und Zielstrebigkeit prägte die 90 Minuten: Vorchdorf blieb am Drücker, erhöhte nach dem Seitenwechsel das Tempo und nutzte die Chancen sauber – ein Auftritt, der dem Anspruch an die Tabellenspitze entsprach.
Respektlos wollte Wagner den Gast keinesfalls sehen. „Der Gegner hat den einen oder anderen guten Einzelspieler. Gibt man ihnen Möglichkeiten, können sie ein Tor machen – aber heute hatten sie in Vorchdorf keine Chance, etwas zu holen“, stellte er fest. Ein Sonderlob ging an den Kapitän: „Stefan Filzmoser hat im defensiven Mittelfeld viele Zweikämpfe gewonnen und sehr gut für den Spielaufbau gearbeitet.“ Auch abseits des Rasens passte es: „Der Schiedsrichter war sehr kompetent, alles okay“, sagte Wagner, und freute sich über die Kulisse: „Die Stimmung war sehr gut, unsere Anhänger sind uns treu.“
In der Tabelle untermauert Vorchdorf mit nun 57 Punkten Rang zwei, Kremsmünster hält nach Runde 25 bei 25 Zählern. Der Blick bleibt nach vorne gerichtet – die Relegation hat das Team, wie Wagner betonte, fest im Kopf.