Spielberichte

"Dass wir mit 2:0 in die Halbzeit gegangen sind, war ausschlaggebend" – St. Marien legt früh den Grundstein

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Union St. Marien
FC Aschach/Steyr

In der 1. Klasse Ost hat Union St. Marien das direkte Duell mit FC LACKWERK 44 Aschach mit 2:1 für sich entschieden. Nach einer starken ersten Hälfte lagen die Gastgeber schon zur Pause 2:0 vorne, ehe es nach dem Anschlusstreffer noch einmal enger wurde. Trainer Philipp Eder machte nach dem Schlusspfiff genau diese erste Halbzeit zum Schlüssel und sprach von einer Partie, in der seine Mannschaft leidenschaftlich verteidigte und ihre Momente gut nutzte.

Fußballspieler in grünem Trikot mit einer Grätsche

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay


Freistoßtor bringt St. Marien auf Kurs

Die Partie begann nach Eders Einschätzung auf Augenhöhe. "Beide Mannschaften sind gut ins Spiel gekommen", sagte der Trainer, der bei Aschach zwar "leichte Vorteile im Ballbesitz" sah, zugleich aber betonte, dass seine Elf gut dagegenhielt und selbst zu guten Aktionen kam. Wirklich zwingend wurde der Gast in dieser Phase kaum, St. Marien setzte dafür früh den ersten Wirkungstreffer. In der 7. Minute zog Nicola Margeta einen Freistoß von der linken Seite, nahe der Cornerfahne, direkt ins lange Eck und brachte die Heimischen damit in Führung. Dieses 1:0 veränderte den weiteren Verlauf spürbar. "Danach waren wir aggressiver, besser im Spiel und haben besser kombiniert", erklärte Eder. In der 32. Minute legte seine Mannschaft nach einem Umschaltmoment nach: Nach Ballgewinn und einem kurzen Ball durchs Zentrum brachte Josip Trbara Lorenz Ebner mit einem tiefen Zuspiel in Position, Ebner schob souverän zum 2:0 ein. Für Eder war deshalb klar: "Der Führungstreffer und dann das zweite Tor, sodass wir mit 2:0 in die Halbzeit gegangen sind, waren ausschlaggebend."

Nach dem Anschlusstreffer wird es noch einmal eng

Aschach blieb nach der Pause aber im Spiel und zeigte, warum Eder die Gäste als "sehr starke Ballbesitzmannschaft" bezeichnete. Die Gäste hatten nun mehr Druck in ihren Aktionen, kombinierten gut und zwangen St. Marien dazu, weiter konzentriert zu verteidigen. In der 61. Minute fiel schließlich das 2:1 durch Berthold Huemer, nachdem die Gastgeber den Ball nach einer Aktion über links zunächst zweimal nicht entscheidend klären konnten. Damit war die Partie wieder offen, auch wenn Eder weiter den Eindruck hatte, dass seine Mannschaft vieles gut verteidigte und über weite Strecken wenig Zwingendes zuließ. Diskussionsstoff gab es dann noch in der 74. Minute, als Aschach nach einer Grätsche im Strafraum vehement Elfmeter reklamierte. Eder ordnete die Szene offen ein, ohne sie größer zu machen als nötig: "Ich war weit weg und hätte eher auf Elfmeter tendiert. Aber pfeifen muss der Schiedsrichter, er hat ihn nicht gegeben." Mehr sagte der Trainer dazu bewusst nicht, weil für ihn am Ende zählte, dass seine Mannschaft die knappe Führung über die Zeit brachte.

Eder hebt Leidenschaft und Miteinander hervor

Dass es am Ende beim 2:1 blieb, führte Eder weniger auf einzelne Szenen als auf die Art zurück, mit der seine Mannschaft dieses Spiel angenommen hat. "Was wieder besonders gut war, sind die Einstellung, die unermüdliche Leidenschaft, das Zweikampfverhalten, die Kommunikation und dass wir uns gegenseitig unterstützt haben", sagte der Coach. Gerade gegen einen Gegner wie Aschach, der viel den Ball hat und bis zum Schluss Druck machen kann, war genau das gefragt. Eder lobte die Gäste ausdrücklich als ambitionierte Mannschaft und nannte sie "einen sehr guten Gegner". Umso höher war aus seiner Sicht der Wert dieses Heimsiegs, weil St. Marien den eigenen Plan über weite Strecken sauber durchzog, in den entscheidenden Phasen wacher war und die Tore zum richtigen Zeitpunkt machte. So stand am Ende kein glanzvoller, aber ein sehr wertvoller Erfolg, der vor allem von Geschlossenheit, Disziplin und den zwei Treffern vor der Pause lebte.

1. Klasse Ost: St. Marien : Aschach/Steyr - 2:1 (2:0)

  • 61
    Berthold Huemer 2:1
  • 32
    Lorenz Ebner 2:0
  • 7
    Nicola Margeta 1:0