In der 1. Klasse Ost hat TUS Kremsmünster am Samstag beim FC LACKWERK 44 Aschach mit 4:1 gewonnen. Trainer Markus Messing sah von Beginn an eine konzentrierte, kompakte und taktisch disziplinierte Vorstellung seiner Mannschaft, die auf schwierigem Platz über weite Strecken das bessere Team war und im letzten Spiel eines schwierigen Herbstes noch einmal ein deutliches Ausrufezeichen setzte.

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Markus Messing musste nach dem Schlusspfiff nicht lange überlegen, wie sich diese Partie entwickelt hatte. „Wir waren von Anfang an total konzentriert, sind kompakt gestanden und haben spielerisch nach vorne sehr gut gekontert“, sagte der Kremsmünster-Trainer. Für ihn war deshalb auch früh spürbar, in welche Richtung dieses Spiel gehen würde. „Wir haben die Zweikämpfe gewonnen, taktisch diszipliniert gespielt, waren ballsicher und haben an diesem Tag einen richtigen Siegeswillen entwickelt.“ Diese Einschätzung passte zum Verlauf der ersten Hälfte, in der sich die Gäste mit dem 1:0 durch Igor Steko in der 32. Minute belohnten und die Führung mit in die Pause nahmen. Auf dem laut Messing für beide Mannschaften schwierig zu bespielenden Platz legte Kremsmünster damit genau die Basis, die der Trainer sehen wollte: kompakt, klar und mit der nötigen Konsequenz in den entscheidenden Momenten.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kremsmünster zunächst auf Kurs. Tobias Messing erhöhte in der 57. Minute auf 2:0, und aus Sicht des Trainers waren das genau die Tore, die seine Mannschaft in diesem Spiel brauchte. „Das 1:0 durch Igor war sehr wichtig, und natürlich das 2:0 durch Tobias Messing“, betonte Markus Messing. Ganz ruhig blieb die Partie aber nicht. Als Kevin Walchshofer für Aschach in der 71. Minute auf 1:2 verkürzte, gab es eine Phase, die der Trainer offen ansprach. „Nach dem 2:1 haben wir für die eine oder andere Minute leider ein bissl den Faden verloren“, sagte er. Entscheidend war für ihn aber, wie seine Mannschaft darauf reagierte. „Die Mannschaft hat dieses Mal Charakter gezeigt, sich selbst aufgebäumt und dann wieder sehr gut durch diszipliniertes Verhalten in der Defensive und durch Mut und Wille nach vorne gespielt.“ Genau in diese Phase fiel das 3:1 in der 85. Minute, erneut durch Tobias Messing. Der Trainer hob dabei ausdrücklich hervor, dass dieser Treffer per Freistoß „sehr schön“ gewesen sei. Den Schlusspunkt setzte schließlich Stefan Klausriegler mit dem 4:1 in der 89. Minute.
Dass Kremsmünster diesen Auswärtssieg nicht nur über das Ergebnis, sondern vor allem über Haltung und Geschlossenheit erklärt, zog sich auch durch die restlichen Aussagen des Trainers. „Die größte Stärke unserer Mannschaft war an diesem Tag einfach der Siegeswille, die Kompaktheit und dass jeder für den anderen gespielt und gekämpft hat“, sagte Markus Messing. Trotz der vier Tore sah er aber auch Punkte, an denen weiter gearbeitet werden muss. „Sicher die Ruhe am Ball und in schwierigen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen“, nannte er als wichtiges Thema. Den Gegner stufte er trotz der klaren Niederlage als gute Mannschaft mit starken Einzelspielern ein, umso mehr sprach aus seinen Worten die Zufriedenheit darüber, dass Kremsmünster „in vielen Bereichen die bessere Mannschaft“ gewesen sei. Zum Abschluss des Herbstes bekam dieser Erfolg für ihn noch einmal zusätzliches Gewicht. „Unsere Mannschaft hat einen schwierigen Herbst hinter sich. Aber sie hat bis zum Schluss in jedem Training Charakter gezeigt und an sich geglaubt, dass wir das letzte Spiel noch positiv bestreiten können. Diese Überzeugung ist ein Verdienst der Mannschaft.“ Mit genau diesem Gefühl fährt Kremsmünster nach dem 4:1 aus Aschach heim.