Spielberichte

Manuel Pögl (Sportlicher Leiter UFC PTA): „Am Ende war der Wille ausschlaggebend“

USV St. Pantaleon
UFC PTA

Im Duell der 1. Klasse Süd-West setzte sich der UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt beim USV St. Pantaleon klar mit 5:2 durch. Die Gäste legten früh vor, bauten noch vor der Pause deutlich aus und brachten den Auswärtssieg schließlich souverän ins Ziel. Sportchef Manuel Pögl sprach nach dem Spiel von einem „verdienten 5:2“, lobte das Kollektiv und hob Dreierpacker Florian Penninger hervor. Zugleich sah er den Schlüssel „im Willen“, der die Tabellenführer in einem nicht einfachen Auswärtsspiel auf Kurs hielt.

Spieler rutscht mit Ball auf Rasen

Image by Jörg Struwe from Pixabay

Blitzstart, Ausgleich – und eine deutliche Antwort vor der Pause

Der Start hätte für die Gäste kaum besser laufen können: Bereits in der 3. Minute traf Antonio Mikulic zum 0:1 und gab damit die Richtung vor. St. Pantaleon schüttelte sich kurz und kam durch Tobias Fuchs in der 18. Minute zum 1:1. Die Reaktion des UFC PTA fiel entschlossen aus. Florian Penninger brachte die Gäste in der 28. Minute wieder in Front und legte mit dem Pausenpfiff (45.) das 1:3 nach – ein dickes Polster, das den Tabellenführer spürbar ruhiger machte. „Wir sind sehr gut gestartet und über 90 Minuten die spritzigere, kraftvollere Mannschaft gewesen. Am Ende war der 5:2-Sieg verdient“, ordnete Manuel Pögl den Auftakt und die klare Pausenführung ein.

Penninger schnürt den Dreierpack, Offensive liefert – aber zwei Gegentore ärgern

Nach dem Seitenwechsel erwischte der UFC PTA erneut den besseren Beginn: Zoltán Takács erhöhte in der 50. Minute auf 1:4 und stellte die Weichen endgültig auf Auswärtssieg. St. Pantaleon steckte jedoch nicht auf und kam durch den zweiten Treffer von Tobias Fuchs (61.) auf 2:4 heran, ehe Penninger in der 83. Minute mit seinem dritten Tor des Tages den Deckel zum 2:5 draufsetzte. Pögl hob seinen Torjäger explizit hervor: „Florian Penninger hat mit seinen drei Treffern wieder seine Klasse gezeigt – umso wichtiger.“ Gleichzeitig blieb er sachlich: „Wenn man fünf Tore schießt, zeugt das von Qualität im vorderen Bereich. Aber mit zwei Gegentreffern müssen wir defensiv in den nächsten Partien wieder konzentrierter stehen.“

Respekt für St. Pantaleon und ein Wort zum Unparteiischen

Auch dem Gegner zollte der Sportliche Leiter Respekt. St. Pantaleon, aktuell am Tabellenende, hatte vor zwei Wochen den damaligen Spitzenreiter Handenberg 2:1 geschlagen – eine Warnung, die der UFC PTA ernst nahm. „Es hat sich schnell abgezeichnet, dass das eine Mannschaft ist, die sich nicht aufgibt. Selbst wenn sie absteigen würden, verabschieden sie sich mit Anstand und Respekt. Sie haben eine sehr gute Leistung gebracht“, sagte Pögl. Zur Spielleitung blieb er ausgewogen: „Grundsätzlich hat der Schiedsrichter das relativ gut gemacht. Auch der Elfmeter für St. Pantaleon war in Ordnung.“ Als strittig empfand er einzig die Gelb-Rote gegen seine Mannschaft: „Bei der zweiten Gelben hätte er vielleicht etwas mehr Fingerspitzengefühl zeigen sollen.“

UFC PTA bleibt oben hungrig – „Kollektiv“ macht den Unterschied

Mit nun 46 Punkten nach 21 Runden verteidigt der UFC PTA seine Spitzenposition und hält die Verfolger auf Abstand. Pögl wollte den Erfolg aber nicht an einer Szene festmachen: „Den einen Moment gibt es nicht – es war grundsätzlich das Kollektiv.“ Besonders gefiel ihm die Konsequenz nach Rückschlägen. Denn selbst auf den zwischenzeitlichen Ausgleich fand seine Mannschaft sofort Antworten – zuerst vor der Pause, dann nach dem Seitenwechsel. „Für uns geht es um viel, wir wollen vorne dabei bleiben. Am Ende war der Wille ausschlaggebend, dass wir die drei Punkte in diesem schwierigen Auswärtsspiel mitgenommen haben“, so der Sportchef. 

1. Klasse Süd-West: St. Pantaleon : UFC PTA - 2:5 (1:3)

  • 83
    Florian Penninger 2:5
  • 61
    Tobias Fuchs 2:4
  • 50
    Zoltán Takács 1:4
  • 45
    Florian Penninger 1:3
  • 28
    Florian Penninger 1:2
  • 18
    Tobias Fuchs 1:1
  • 3
    Antonio Mikulic 0:1