In der 1. Klasse Süd-West setzte sich der UFC mit Nervenstärke durch: Das Derby zwischen Union Raiffeisen Neukirchen/Enknach und UFC Burgkirchen endete 2:3. Die Gäste legten früh zwei Tore vor, überstanden Neukirchens Anschluss und brachten den Sieg trotz der späten Treffer in der Nachspielzeit über die Linie. Obmann Christian Pointner sprach von einem Auftritt, der von Einsatz und Zusammenhalt getragen war: „Der Start war entscheidend – und der Teamgeist war heute riesig.“

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Burgkirchen erwischte den besseren Start und führte nach nicht einmal einer Viertelstunde bereits 0:2. In Minute 4 staubte Georg Ellinger zum 0:1 ab, zehn Minuten später legte Aleksandar Nesic zum 0:2 nach. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben gleich zwei Tore gemacht“, ordnete Obmann Christian Pointner ein. Er blieb bei den Szenen konkret: „Das 1:0 war ein klassisches Abstaubertor, von der Seite reingespielt und abgestaubt. Das 2:0 ist nach einem perfekten Spielzug über die rechte Seite gefallen.“ Neukirchen antwortete umgehend: Kevin Aigner stellte in der 15. Minute auf 1:2. Danach biss sich die Heimelf ins Spiel, suchte Zweikämpfe und blieb dran. Zur Pause stand es 1:2 – die frühe Burgkirchner Dominanz blieb auf der Anzeigetafel sichtbar, doch das Derby war längst offen.
Nach dem Seitenwechsel wurde es richtig kampfbetont. „In der zweiten Halbzeit war es sehr zweikampfintensiv“, sagte Pointner. Chancen blieben hart erarbeitet, beide Teams warfen sich in jeden Ball. Als vieles auf ein enges Finish hindeutete, schlugen die Gäste spät zu: In Minute 90+1 erhöhte Milutin Radonjic auf 1:3. Pointner hob dabei die Vorbereitung hervor: „Georg Ellinger hat einen herausragenden Ball gespielt, Milutin hat ihn direkt genommen und verwertet.“ Neukirchen gab sich nicht geschlagen und antwortete fast im Gegenzug – in der 90+4 traf Lucian Stolojescu zum 2:3. Mehr ließen die Burgkirchner nicht zu. „Wir haben das dann für uns entschieden, Gott sei Dank“, atmete der Obmann auf. Am Ende stand ein Auswärtssieg, der wegen der späten Tore noch einmal Nerven forderte.
In seiner Analyse rückte Christian Pointner weniger Einzelaktionen als vielmehr das große Ganze in den Mittelpunkt. „Besonders gut hat der Teamgedanke funktioniert. Wir waren ziemlich ersatzgeschwächt, einige verletzt. Jeder hat für jeden gespielt“, betonte er. Ein Detail, das in Burgkirchen Freude machte: „Zwei U15-Spieler sind für die letzte halbe Stunde reingekommen.“ Den Gegner würdigte er fair: „Neukirchen war sehr bemüht, ist früh über den Kampf gekommen und hat uns einiges entgegengesetzt.“ Gefragt nach dem Unterschied, wurde er deutlich: „Wir wollten den Sieg mehr und haben uns dementsprechend bemüht.“ Besonders hervor hob er Georg Ellinger: „Er war heute unser "Man of the Match", mit großem Kampfwillen und seinem Tor.“
Mit dem Dreier steht Burgkirchen nach 25 Runden bei 33 Punkten (Platz 8), Neukirchen hält bei 20 Zählern. Für Burgkirchen gilt es nun, den Schwung des Derby-Erfolgs mitzunehmen und den Auftritt mit demselben Zusammenhalt zu bestätigen.