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UFC PTA stellt früh auf Sieg – Petershofer: "Wir haben Fußball gearbeitet"

Pischelsdorf
UFC PTA

In der 1. Klasse Süd-West setzte sich der UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt auswärts beim FC Genino Pischelsdorf klar mit 3:0 durch. Der Tabellenführer legte schon in den ersten 15 Minuten den Grundstein, ging mit 2:0 in die Pause und brachte den Sieg nach einer robusten Teamleistung sicher heim. Pischelsdorf stemmte sich nach dem Seitenwechsel dagegen, ließ aber die nötige Durchschlagskraft vermissen. PTA-Coach Patrick Petershofer sprach von „Fußball gearbeitet“ – und drei verdienten Punkten.

Weiß-Blauer Ball auf Rasen

Foto von Mick Haupt auf Unsplash

PTA legt den Grundstein in der Anfangsviertelstunde

Die Partie begann genau nach dem Geschmack der Gäste. Mit viel Zugriff und klarer Ausrichtung erzielte Manuel Zeppetzauer bereits in Minute 11 das 1:0, nur vier Minuten später stellte Zoltán Takács auf 2:0. „Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert, vor allem in der ersten Halbzeit“, ordnete Patrick Petershofer den starken Start ein. Pischelsdorf kam im Laufe des ersten Durchgangs etwas besser in die Zweikämpfe, zur Pause stand es aber 0:2. Nach dem Wechsel hatten die Hausherren phasenweise mehr den Ball, PTA ließ hinten dennoch wenig zu. Spät machte Jonas Sinzinger mit dem 3:0 in der 88. Minute endgültig den Deckel drauf – der Auswärtssieg war damit eingefahren.

Petershofer lobt Arbeit gegen den Ball und Teamspirit

Der PTA-Trainer hob nach Schlusspfiff vor allem die frühe Effizienz und die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. „Die beiden Tore in der ersten Halbzeit waren sehr wichtig. Da konnten wir mit Selbstvertrauen weiterspielen und wir haben heute Fußball gearbeitet“, erklärte Petershofer. Er verwies auch auf fehlende Kräfte: „Wir hatten einige Ausfälle und das haben wir als Mannschaft brav erledigt.“ Inhaltlich gefiel ihm besonders das Verhalten ohne Ball: „Besonders gut hat das Arbeiten gegen den Ball funktioniert.“ Nach vorne blieb PTA vor der Pause abgeklärt, nach der Pause fehlte der Deckel früher: „In der zweiten Halbzeit haben wir Chancen ausgelassen, sonst hätten wir das Spiel viel schneller entscheiden können.“ Zum 1:0 meinte er über Torschütze Zeppetzauer: „Das hat er toll gemacht.“ Und zum 2:0 sagte er über Takács: „Er ist seitlich reingegangen und aufs lange Eck abgeschlossen.“

Respekt für Pischelsdorf, Lob für den Schiedsrichter und starke Auswärtskulisse

Bei aller Zufriedenheit fand Petershofer respektvolle Worte für den Gegner. „Pischelsdorf hat sich nicht aufgegeben, sie haben wirklich Gas gegeben und in der zweiten Halbzeit das Spiel auch in die Hand genommen“, sagte er. Die Schlüsselszene aus seiner Sicht blieb der verpasste Anschluss der Gastgeber: „Wenn sie den Anschlusstreffer machen, dann wird die Partie noch mal richtig heiß. Indem sie ihn nicht gemacht haben, haben wir am Ende des Tages verdient gewonnen.“ Ein Extralob ging an den Schiedsrichter: „Der Schiedsrichter war gut und unauffällig, so wie es sein soll. Es hat keine groben strittigen Situationen gegeben – ein sehr faires Spiel.“ Für Farbe und Lautstärke sorgten zudem die mitgereisten PTA-Anhänger: „Unsere Fans sind mit einem Bus angereist und haben mit ihrer Stimmung ein richtiges Feuerwerk abgefackelt. In dieser Liga ist das überragend – als Mannschaft ist das toll zu erleben.“

Tabelle und Einordnung: PTA bleibt vorne, Pischelsdorf hadert mit Abschlüssen

Mit dem 3:0 in Pischelsdorf untermauert der UFC PTA seine starke Saison und bleibt mit 55 Zählern an der Spitze. Petershofer fasste den Unterschied nüchtern zusammen: „Wir haben am Anfang gleich Gas gegeben und die Tore gemacht. Das war der große Unterschied. Pischelsdorf hat nach der Pause viel probiert, aber nicht die großen Chancen gehabt.“ Für die Hausherren, aktuell mit 19 Punkten in der unteren Tabellenregion, gilt: Der Aufwand nach der Pause stimmte, doch vor dem Tor fehlte der Punch. PTA hingegen ließ wenig zu, nutzte die Möglichkeiten – und nimmt verdient drei Punkte mit in die nächste Aufgabe.

1. Klasse Süd-West: Pischelsdorf : UFC PTA - 0:3 (0:2)

  • 88
    Jonas Sinzinger 0:3
  • 15
    Zoltán Takács 0:2
  • 11
    Manuel Zeppetzauer 0:1