Zum Saisonauftakt der 1. Klasse Süd-West hat die Union Raiba Hochburg-Ach gegen den USV TOPFenster Pattigham/Pramet einen klaren 3:0-Heimsieg eingefahren. Co-Trainer Sebastian Schulz sah dabei eine Partie, die sich aus seiner Sicht früh in die gewünschte Richtung entwickelte. Vor allem nach dem zweiten Treffer war für ihn klar, dass der Aufsteiger die Begegnung nicht mehr aus der Hand geben würde.

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Schon in der Anfangsphase bekam Union Raiba Hochburg-Ach genau das Spiel, das man sich vorgenommen hatte. Sebastian Schulz beschrieb den Auftritt seiner Mannschaft über die gesamte Spielzeit sehr deutlich: „Über die neunzig Minuten gesehen hat sich die Partie eigentlich von Anfang an in unsere Richtung gedreht.“ Damit war die Richtung dieses Nachmittags früh klar. Union Raiba Hochburg-Ach machte es dem Gegner schwer, überhaupt gefährlich in die eigene Hälfte zu kommen, und kam selbst immer wieder gut nach vorne. In der 14. Minute wurde diese Entwicklung auch auf der Anzeigetafel sichtbar, als Manuel Longhino das 1:0 erzielte. Bis zur Pause blieb es bei diesem Vorsprung, doch schon das 1:0 entsprach laut Schulz dem Eindruck auf dem Platz, weil seine Mannschaft die Partie früh unter Kontrolle gebracht hatte.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Richtung des Spiels wenig. Union Raiba Hochburg-Ach blieb das aktivere Team und konnte den Vorsprung in der 57. Minute durch David Wengler auf 2:0 ausbauen. Genau dieser Treffer war für Sebastian Schulz der Punkt, an dem die Sache für ihn entschieden war. „Im Endeffekt nach dem 2:0 wussten wir, dass da heute nichts mehr anbrennen wird“, sagte der Co-Trainer nach der Partie. Diese Aussage passt zum gesamten Spielverlauf, wie er ihn schilderte. Union Raiba Hochburg-Ach zwang USV TOPFenster Pattigham/Pramet immer wieder zu Fehlern und nutzte diese Momente konsequent aus. Schulz nannte genau das als größte Stärke seiner Mannschaft: „Den Gegner zu Fehlern zu zwingen und diese dann auszunutzen.“ Als Adrian Michael Etmanski in der 72. Minute auf 3:0 stellte, war der klare Heimsieg endgültig abgesichert.
Bemerkenswert war nach dem Schlusspfiff vor allem, wie stark Sebastian Schulz die geschlossene Leistung seiner Mannschaft hervorhob. Für ihn lag der Schlüssel zum Sieg nicht in einer einzelnen Aktion und auch nicht nur bei den Torschützen, sondern im gesamten Auftritt der Mannschaft. „Ausschlaggebend für den Sieg war heute eindeutig die komplette und geschlossene Mannschaftsleistung mit den Wechselspielern von der Bank. Es war eine kollektiv sehr gute Leistung von der ganzen Mannschaft“, sagte Schulz. Trotz des klaren 3:0-Erfolg wollte er aber nicht alles schönreden. Beim Verbesserungspotenzial wurde er knapp und deutlich: „In der Chancenauswertung.“ Das zeigt, dass die Union Hochburg-Ach den gelungenen Auftakt trotz des klaren Ergebnisses sachlich bewertet. Den Gegner sah Schulz dabei nicht schwach, aber gut bespielbar: „Wir hatten keine großen Probleme damit.“ Unterm Strich steht damit ein überzeugender Start in die neue Saison, der dem Aufsteiger gleich zu Beginn drei Punkte und einen Platz im vorderen Bereich der Tabelle bringt.