In der 1. Klasse Süd-West hat sich der ATSV Mattighofen am Samstagnachmittag mit 5:2 gegen den FC NGEN Pischelsdorf durchgesetzt und damit den ersten Saisonsieg geholt. Trainer Werner Hartl sah über weite Strecken eine dominante Vorstellung seiner Mannschaft, die schon vor der Pause den Grundstein legte. Vor allem das 4:1 kurz vor der Halbzeit war für ihn der Treffer, der dem Spiel endgültig eine klare Richtung gab.

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ATSV Mattighofen brauchte nicht lange, um die Partie auf seine Seite zu ziehen. Schon in der 11. Minute brachte Christian Kaiser die Hausherren in Führung, und Hartl sagte danach passend: "Wir waren von Anfang an dominant und sind gleich in Führung gegangen." Mit dem 2:0 durch Filip Avramovic in der 33. Minute schien ATSV Mattighofen das Spiel bereits gut im Griff zu haben. Zwar kam FC NGEN Pischelsdorf nur zwei Minuten später durch Jonas Renzl auf 2:1 heran, doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Avramovic stellte in der 37. Minute auf 3:1, ehe Christian Kaiser in der 42. Minute mit seinem zweiten Treffer das 4:1 nachlegte und eine starke erste Hälfte von ATSV Mattighofen abrundete.
Gerade diese Phase rund um das 3:1 und 4:1 blieb Hartl besonders hängen. "Beim 3:1 war ich mir eigentlich schon fast sicher, dass wir das Spiel auf unsere Seite ziehen, aber im Fußball gibt es keine Gesetze", sagte der Trainer, der sich endgültig erst mit dem vierten Treffer vor der Pause bestätigt fühlte. "Für den Sieg war das 4:1 vor der Halbzeit ausschlaggebend. Das haben wir wirklich sehr gut ausgespielt und den Gegner eigentlich komplett im Schach gehabt." Dass seine Mannschaft insgesamt fünfmal traf, erklärte er vor allem mit der Art, wie ATSV Mattighofen das Spiel anging: "Wir haben viele Zweikämpfe gewonnen und einen sehr guten Fußball gespielt. Dadurch sind wir zu den vielen Toren gekommen." Nach dem Seitenwechsel machte Ilija Ivic in der 69. Minute mit dem 5:1 alles klar. Das späte 5:2 durch Philip Marsell Aigner in der 89. Minute änderte am klaren Heimsieg nichts mehr.
Ganz ohne Hinweis auf Dinge, die noch besser werden müssen, wollte Hartl den Nachmittag aber nicht abhaken. "Wenn wir in Führung sind, müssen wir einfach mehr Kontrolle über das Spiel übernehmen. Das ist uns zum Teil nicht so gelungen, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden", sagte der Trainer. Auch den FC Pischelsdorf hatte er vor dem Anpfiff anders erwartet: "Ich hätte den Gegner stärker eingeschätzt, aber er war nicht so druckvoll, und wir haben sehr gut dagegengehalten." Diskussionen über den Unparteiischen gab es aus seiner Sicht ebenfalls nicht. "Ich habe keine strittige Szene gesehen. Schiedsrichter Hausmann war in Ordnung." Für ATSV Mattighofen geht es nun darum, den positiven Eindruck mitzunehmen und den eingeschlagenen Weg zu bestätigen. Hartl formulierte den Ausblick klar: "Den Aufschwung müssen wir jetzt weitermachen, gut trainieren und das nächste Spiel voll im Fokus sehen."