Spielberichte

Aktiver, dynamischer, zielstrebiger: UFC Riegerting zieht in Handenberg nach Seitenwechsel davon

TSU Handenberg
UFC Riegerting

In der 1. Klasse Süd-West hat die TSU Mitterbauer Handenberg gegen den UFC Riegerting zur Pause noch voll mitgehalten, am Ende setzte sich der Gast aber klar mit 6:2 durch. Nach dem 1:1 zur Halbzeit kippte die Partie nach Seitenwechsel deutlich. Für Stefan Puttinger lag der Unterschied vor allem darin, dass seine Mannschaft aktiver, dynamischer und zielstrebiger auftrat.

Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Bis zur Pause war alles offen

Dass das Ergebnis am Ende so deutlich ausfiel, war in der ersten Halbzeit noch nicht zu sehen. Handenberg erwischte einen guten Start und ging schon in der 9. Minute durch Emir Softic mit 1:0 in Führung. Stefan Puttinger sprach danach von einem Missverständnis in der Riegertinger Verteidigung, den die Gastgeber ausnutzten. Die Gäste brauchten danach aber nicht lange, um wieder Ordnung in ihr Spiel zu bringen. In der 31. Minute gelang Viorel Nicolae der Ausgleich zum 1:1, und genau dieses Tor brachte Riegerting wieder spürbar in die Partie. „Es war ein dynamisches Spiel“, sagte Puttinger, der die ersten 45 Minuten insgesamt als Begegnung auf Augenhöhe einordnete. Auch deshalb war das 1:1 zur Pause ein Zwischenstand, mit dem beide Seiten noch gut leben konnten.

Elfmeter leitete den Umschwung ein

Nach dem Seitenwechsel bekam die Partie dann aber eine klare Richtung. In der 53. Minute brachte Moritz Puttinger die Gäste per Elfmeter mit 2:1 in Führung, und genau dort sah Stefan Puttinger den entscheidenden Einschnitt. „Mit dem Elfmeter zum 2:1 wurde der Wendepunkt eingeleitet“, sagte der sportliche Leiter. Nur acht Minuten später legte Michael Stüber nach und erhöhte auf 3:1. Damit war Riegerting endgültig am Drücker. Noch schwieriger wurde es für Handenberg in der 63. Minute, als Petar Alyoshev die Rote Karte sah. Auch diese Szene bewertete Puttinger eindeutig: „Der Elfmeter war eine klare Entscheidung. Die rote Karte gegen Handenberg war ebenfalls klar.“ Direkt danach setzte Moritz Puttinger mit seinem zweiten Treffer noch einen drauf und traf in der 64. Minute zum 4:1. Aus einem offenen Spiel war innerhalb weniger Minuten eine klare Angelegenheit geworden.

Handenberg verkürzt, Riegerting bleibt konsequent

Ganz aufgegeben hatten die Gastgeber trotzdem noch nicht. In der 78. Minute verkürzte Georgi Vlaychovski auf 2:4 und brachte die TSU Handenberg damit noch einmal heran. Eine echte Wende ließ der UFC Riegerting aber nicht zu. Die Gäste blieben bei ihrem Plan, nutzten ihre Möglichkeiten konsequent und stellten den alten Abstand wieder her. In der 84. Minute traf Jonas Regenfelder zum 5:2, ehe Viorel Nicolae in der 88. Minute mit seinem zweiten Tor des Tages den 6:2-Endstand herstellte. Gerade diese Schlussphase passte gut zu jener Einschätzung, die Stefan Puttinger nach dem Spiel abgab. Riegerting habe „sehr spritzig agiert“, sei „hinten kompakt gestanden“ und vorne effizient gewesen. Gleichzeitig fand er auch für den Gegner anerkennende Worte: „Handenberg hat sicher ein gutes Kollektiv, ist ein schwer zu bespielender Gegner und wird immer wieder torgefährlich.“ Am Ende sprach aus Sicht der Gäste aber vor allem die zweite Halbzeit eine klare Sprache. Oder, wie es Puttinger knapp zusammenfasste: „Riegerting wirkte aktiver, dynamischer, zielstrebiger - aber auch geduldig.“

1. Klasse Süd-West: Handenberg : Riegerting - 2:6 (1:1)

  • 88
    Viorel Nicolae 2:6
  • 84
    Jonas Regenfelder 2:5
  • 78
    Georgi Vlaychovski 2:4
  • 64
    Moritz Puttinger 1:4
  • 61
    Michael Stüber 1:3
  • 53
    Moritz Puttinger 1:2
  • 31
    Viorel Nicolae 1:1
  • 9
    Emir Softic 1:0