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„Der wichtigste Moment war, wie wir von Anfang an agiert haben“ – FC Pischelsdorf macht aus Überlegenheit 2:0-Sieg

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Pischelsdorf
UFC Burgkirchen

In der 1. Klasse Süd-West hat sich der FC NGEN Pischelsdorf am Freitagabend mit 2:0 gegen den UFC Burgkirchen durchgesetzt. Neo-Trainer Halil Durmaz sah den Grund für den Heimsieg aber nicht alleine in der Roten Karte nach 14 Minuten. „Der wichtigste Moment war, wie wir von Anfang an agiert haben“, sagte er nach der Partie. Die Tore erzielten Philipp Priewasser vor der Pause und Philip Aigner nach dem Seitenwechsel.

Mehrere Spieler bilden eine Mauer

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay


Frühe Weichenstellung und dann Führung vor der Pause

Pischelsdorf war nach den Worten von Halil Durmaz von Beginn an voll da und brachte genau die Reaktion auf den Platz, die sich der Trainer nach der Vorwoche erwartet hatte. „Wir sind eigentlich sehr gut gestartet“, sagte Durmaz, und für ihn lag genau dort der Kern dieses Abends. In der 14. Minute kam dann die Szene, die das Spiel zusätzlich in die Richtung der Gastgeber lenkte. Trotzdem wollte er diese Szene nicht zum alleinigen Knackpunkt machen. „Viele sagen, dass es die Rote Karte gegen Nico Leon Priewasser ist, aber ich glaube nicht, dass es die Rote Karte war. Der wichtigste Moment war, wie wir von Anfang an agiert haben. Das hat den Ausschlag gegeben“, erklärte er. Pischelsdorf blieb danach auf Linie und ging in der 31. Minute durch Philipp Priewasser mit 1:0 in Führung. Mit diesem Vorsprung ging es auch in die Halbzeit.

Coach Durmaz sieht geschlossene Mannschaftsleistung

Nach dem Seitenwechsel ließ Pischelsdorf aus Sicht des Trainers nicht nach und machte in der 58. Minute den nächsten Schritt zum Heimsieg. Philip Marsell Aigner erhöhte auf 2:0, und damit war die gute Ausgangslage auch auf der Anzeigetafel klar sichtbar. Durmaz sprach davon, dass seine Mannschaft die Überlegenheit „gut verwalten“ und auch „in einen Sieg ummünzen“ konnte. Dabei hob er nicht nur einzelne Phasen hervor, sondern die gesamte Arbeit seiner Mannschaft. „Die Arbeit in der Defensive und Offensive war sehr gut. Wir haben sehr gut agiert. Wir waren top drauf, alles richtig eingestellt“, sagte der Pischelsdorf-Coach. Für ihn war vor allem entscheidend, dass seine Mannschaft dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte und das über weite Strecken auch entsprechend auf den Platz brachte. Gerade deshalb wirkte der Erfolg aus seiner Sicht nicht zufällig, sondern als Folge einer geschlossenen und klaren Leistung.

Burgkirchen blieb dran, Pischelsdorf ließ aber wenig zu

Durmaz stellte nach dem Schlusspfiff auch klar, dass der UFC Burgkirchen trotz der schwierigen Umstände nicht einfach auseinandergefallen ist. „Die haben trotzdem mit zehn Leuten gut agiert und hatten auch ihre Möglichkeiten, ein, zwei“, meinte er. Umso wichtiger sei gewesen, dass seine Mannschaft den Gästen nicht die Räume gegeben habe, um daraus mehr zu machen. „Das war extrem wichtig“, betonte der neue Trainer. So stand am Ende nicht nur ein 2:0, sondern auch ein Auftritt, den Durmaz vor allem wegen der Haltung seiner Mannschaft hoch einordnete. Selbst den Unparteiischen erwähnte er ausdrücklich positiv: „ Schiedsrichter Drachta hat eine solide bis sehr gute Partie geleitet.“ Für den FC Pischelsdorf bedeutet der Heimsieg nach zwölf Runden 18 Punkte und Rang sechs in der Tabelle. Burgkirchen bleibt bei elf Zählern auf Platz elf. Vor allem aber bleibt von diesem Abend die Aussage des Trainers hängen, dass die richtige Richtung schon in den ersten Minuten zu erkennen war.

1. Klasse Süd-West: Pischelsdorf : Burgkirchen - 2:0 (1:0)

  • 58
    Philip Marsell Aigner 2:0
  • 31
    Philipp Priewasser 1:0