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ATSV Lenzing kassiert zu einfache Gegentore – 2:5 in Scharnstein trotz zweimaligem Anschluss

SV Scharnstein
ATSV Lenzing

In der 1. Klasse Süd unterliegt der ATSV Lenzing beim SV Wolf System Scharnstein mit 2:5. Nach dem 0:2 zur Pause kam Lenzing zweimal heran, kassierte aber spät das vierte und in der Nachspielzeit das fünfte Tor. Sektionsleiter Nihad Purkovic haderte: „Wir haben die Tore wieder einmal zu einfach bekommen und vorne unsere Chancen nicht hundertprozentig genutzt.“ Sein Fazit blieb klar: „Normalerweise steht’s in der Halbzeit 2:2, wenn wir unsere Möglichkeiten machen.“

Fußballspieler legt sich den Ball auf

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Scharnstein legt vor, Lenzing antwortet – doch der Schlussspurt fehlt

Scharnstein erwischte den besseren Start und nutzte die ersten Möglichkeiten eiskalt. In der 17. Minute stellte Din Halilovic auf 1:0, nur zwei Minuten später erhöhte Christoph Moser auf 2:0. Mit diesem Rückstand ging Lenzing in die Halbzeit, kam aber hellwach aus der Kabine: Florian Murati brachte die Gäste in der 47. Minute mit dem 2:1 zurück ins Spiel. Scharnstein schlug jedoch wieder zu, Patrick Spitzbart stellte in Minute 57 auf 3:1. Lenzing gab nicht auf, Stefan Sammer verkürzte in der 64. Minute auf 3:2 – die Partie war wieder offen. Als die Gäste auf den Ausgleich drängten, setzte Kevin Lurger in der 79. Minute das 4:2. In der Nachspielzeit machte Halilovic mit seinem zweiten Treffer zum 5:2 (90+3) endgültig den Deckel drauf. Lenzing hatte seine Phasen, blieb aber ohne Ertrag.

Purkovic: „Wir haben gegen den Ball nicht gut gearbeitet“

Nach dem Abpfiff suchte Nihad Purkovic nicht nach Ausreden. „Wir haben die Tore wieder einmal zu einfach bekommen, vorne unsere Chancen nicht hundertprozentig genutzt", hielt der Sektionsleiter fest. Auf die Frage nach den entscheidenden Szenen sagte er: „Es gab keine besonderen Momente. Entscheidend war unser Verhalten gegen den Ball – das war nicht gut.“ Klare Worte fand er auch für den Knackpunkt: „Das Spiel ist in der Defensive verloren gegangen.“ Was gefehlt hat, ordnete er ebenso eindeutig ein: „Eine bessere Chancenauswertung und dass wir gegen den Ball besser arbeiten.“

Trotz der deutlichen Niederlage vermied Purkovic die große Klage: „Wenn man verliert, kann man Positives wenig rausnehmen.“ Seine Analyse blieb damit klar und deckt sich mit dem Verlauf: zweimal zurückgekämpft, aber die Gegentore zu leicht hergegeben.

Faires Spiel, Respekt für den Gegner – und der Blick auf die Tabelle

Abseits der eigenen Baustellen sprach Purkovic den Gegner respektvoll an: „Scharnstein war eine gute Mannschaft.“ Auch zum Unparteiischen gab es keine Beanstandungen: „Es gab keine strittigen Situationen. Es war insgesamt ein faires Spiel von beiden Mannschaften, der Schiedsrichter hat’s ordentlich gemacht.“

In der Tabelle rangiert Lenzing nach 24 Runden mit 33 Punkten im Mittelfeld, Scharnstein hält nach diesem Sieg bei 39 Zählern. Für Lenzing heißt das: Ruhe bewahren, Defensivarbeit schärfen und vor dem Tor zielstrebiger werden. „Wir müssen gegen den Ball besser arbeiten und unsere Chancen nutzen“, wiederholte Purkovic sinngemäß.

1. Klasse Süd: Scharnstein : ATSV Lenzing - 5:2 (2:0)

  • 93
    Din Halilovic 5:2
  • 79
    Kevin Lurger 4:2
  • 64
    Stefan Sammer 3:2
  • 57
    Patrick Spitzbart 3:1
  • 47
    Florian Murati 2:1
  • 19
    Christoph Moser 2:0
  • 17
    Din Halilovic 1:0