Deutlicher Heimsieg in der 1. Klasse Süd: SV Kieninger-Bau Bad Goisern fertigte UVB Oberbank Vöcklamarkt Juniors mit 8:1 ab und führte schon zur Pause 5:1. Trainer Gerald Zwitter hob Ballbesitz, Kontrolle und Effizienz hervor: „Wir hatten sehr viel Ballbesitz, richtig viel Kontrolle und haben in den entscheidenden Momenten die Tore gemacht.“ Den Knackpunkt sah er klar: „Nach dem 3:1 hatte ich das Gefühl, dass die Partie in unsere Richtung kippt.“ Zudem betonte er das neue System – und verteilte ein Pauschallob an die komplette Mannschaft.

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Bad Goisern legte los wie die Feuerwehr und stellte die Weichen früh: In Minute 6 traf Said Ahmad Hossaini zum 1:0, nur drei Minuten später erhöhte Fabian Gschwandtner auf 2:0. Die Juniors blieben trotz wenig Ballbesitz gefährlich und kamen durch Jonathan Elias Sax in der 19. Minute zum Anschluss. Genau diese Passage beschrieb Gerald Zwitter so: „Vöcklamarkt hatte nicht viel Ballbesitz, aber sie haben zweimal richtig gut umgeschaltet, machen das Tor und haben danach noch eine gute Gelegenheit.“ Bad Goisern blieb jedoch ruhig und antwortete konsequent. Xaver Wickl stellte in Minute 25 auf 3:1 – jenes Tor, nach dem der Trainer das Spiel klar auf seiner Seite sah. Danach schnürte Gschwandtner mit Treffern in der 31. und 45. Minute seinen Hattrick und sorgte bereits zur Halbzeit für das deutliche 5:1, das der Spielkontrolle der Hausherren entsprach.
Nach dem 2:1 der Gäste gab es aus Goiserer Sicht eine kurze heikle Phase, die Zwitter klar benannte: „Verbesserung sehe ich eigentlich nur in der Phase nach dem 2:1. Sonst war es eine souveräne Partie.“ Entscheidend war, dass seine Elf nicht zurückwich, sondern den Plan noch mutiger ausspielte. „Wir waren unglaublich mutig nach vorne. Wir haben mit drei Spielern hinten aufgebaut, die Außenverteidiger sind hochgegangen“, erklärte der Coach. Das Risiko zahlte sich nach der Pause endgültig aus: Oliver Istvan Pinter erhöhte in Minute 55 auf 6:1, Ludwig Schilcher legte fünf Minuten später das 7:1 nach, und Kevin Steiner setzte in der 85. Minute mit dem 8:1 den Schlusspunkt. „Im Großen und Ganzen haben wir uns für unseren Aufwand und den Mut mit den Treffern belohnt“, so Zwitter, der den Moment des Umschwungs nochmals betonte: „Nach dem 3:1 war es unsere Partie.“
Neben Effizienz und Spielkontrolle hob Zwitter die Mentalität seiner Truppe hervor: „Unsere größte Stärke war heute die Einstellung, der Wille – und diesmal auch der Abschluss.“ Gleichzeitig blieb der Coach respektvoll gegenüber dem Gegner: „Sie haben technisch gute Spieler, es fehlt ihnen noch etwas an Körperlichkeit. Sehr junge Truppe, aber großes Lob: unglaublich fair, keine Frustfouls.“ Sein Gesamteindruck: „Ich habe selten so ein faires Spiel gesehen.“ Ein in dieser Deutlichkeit gelungener Auftritt hatte auch taktische Wurzeln: „Wir haben ein neues System gespielt, und alle haben es richtig gut umgesetzt – auch die Jungs von der Bank. Wir haben einen breiten Kader, heute gibt es ein riesiges Pauschallob.“ In der Tabelle steht Bad Goisern nach Runde 25 bei 31 Punkten auf Rang neun und nimmt aus diesem 8:1 viel Rückenwind mit.