In der 1. Klasse Süd hat der TSV Sparkasse Frankenmarkt gegen den SV DAXNER Immobilien Ebensee 1922 mit 5:1 gewonnen und dabei genau die Dinge auf den Platz gebracht, die Trainer Tobias Aschenberger sehen wollte. Nach dem 0:0 zum Auftakt war diesmal das erste Tor der Türöffner, danach kam der Gastgeber ins Rollen. Pressing, zweite Bälle und schnelles Umschalten waren aus Sicht des Trainers die Grundlage für einen klar verdienten Heimsieg.

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Der Gastgeber war laut Tobias Aschenberger vom Anpfiff weg voll im Spiel. „Wir sind richtig gut in die Partie gestartet. Wir haben den Gegner mit unserem Pressing unter Druck gesetzt, die Bälle gewonnen und auch die zweiten Bälle geholt“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Genau daraus entwickelte der TSV Sparkasse Frankenmarkt früh den Zugriff auf die Partie. Die Heimelf kam über schnelles Umschalten und gutes Kombinationsspiel immer wieder nach vorne und wurde in der 17. Minute dafür belohnt. Nach einem scharfen Ball in den Strafraum lenkte Mirnes Ajdinovic den Ball ins eigene Tor. Aschenberger machte dabei klar, dass Fabio Putz direkt dahinter bereitgestanden wäre. „Das erste Tor war ein extrem wichtiger Punkt. Dann ist das Ganze ins Laufen gekommen“, so der Trainer, der in diesem Treffer den entscheidenden Anschub für den Abend sah.
Mit der Führung im Rücken blieb der TSV Sparkasse Frankenmarkt das aktivere Team und baute den Vorsprung noch vor der Halbzeit deutlich aus. In der 39. Minute entstand das 2:0 aus einem Gestocher im Strafraum, Robert Martinkovic stand richtig, nahm sich den Ball noch einmal mit und setzte ihn scharf ins Tor. Nur wenig später fiel auch noch das 3:0, als Paul Buchegger nach einer Ecke den Ball ins eigene Tor beförderte. Mit diesem klaren Zwischenstand ging es in die Pause, und Aschenberger sprach davon, dass seine Mannschaft in dieser Phase eine richtige Spielfreude entwickelt habe. „Wir waren giftig und bissig in den Zweikämpfen und haben als Kollektiv richtig gut gearbeitet“, sagte er. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild fort. Lukas Schwab erhöhte in der 66. Minute mit einem Distanzschuss auf 4:0. Manuel Schmidl brachte den SV DAXNER Immobilien Ebensee 1922 in der 74. Minute mit einer Einzelaktion auf 4:1 heran, doch wirklich kippen ließ sich die Partie dadurch nicht mehr. Den Schlusspunkt setzte Stefan Oberndorfer in der Nachspielzeit mit dem 5:1.
Für Tobias Aschenberger erklärte sich der deutliche Sieg nicht nur über das Ergebnis, sondern vor allem über die Arbeitsweise seiner Mannschaft. „Das Kollektiv, das Pressing, die Zweikämpfe und das Gewinnen der zweiten Bälle haben heute besonders gut funktioniert“, sagte der Trainer. Gerade gegen einen Gegner, der viel mit hohen Bällen arbeitete, sei dieser Punkt besonders wichtig gewesen. Dazu kam das Umschaltspiel, mit dem der TSV Sparkasse Frankenmarkt oft schnell nach vorne kam, während in anderen Phasen auch längere Ballbesitzmomente gelangen. Aschenberger ordnete den Auftritt des Gegners dabei durchaus respektvoll ein. Er habe gewusst, dass da eine Mannschaft mit Qualität komme, die Fußball spielen wolle. „Wenn man sie spielen lässt, dann wird es mit Sicherheit schwer. Aber wir haben sie an diesem Tag gar nicht ins Spiel kommen lassen“, sagte er. Auch rund um strittige Szenen gab es für ihn nichts aufzuarbeiten: „Es gab eigentlich überhaupt keine strittigen Szenen für mich und die Schiedsrichterleistung war top.“
Passend zum Spiel wollte Tobias Aschenberger am Ende nicht nur auf Torschützen und Einzelaktionen schauen. Ihm war wichtig, die gesamte Gruppe in den Vordergrund zu stellen. „Ich möchte einfach das ganze Kollektiv von uns hervorheben, die ganze Mannschaft“, sagte der Trainer. Besonders zufrieden zeigte er sich mit der Breite des Kaders, die aus seiner Sicht in dieser Saison noch ein wichtiger Faktor werden kann. „Wir haben heuer einen brutal breiten Kader. Die Spieler, die von der Bank kommen, können noch einmal nachlegen“, erklärte er. Selbst Spieler, die aktuell in der Reserve im Einsatz sind, hätten im Vorjahr noch in der Kampfmannschaft begonnen. Nach dem 5:1-Heimsieg und insgesamt vier Punkten aus den ersten zwei Runden hat der TSV Frankenmarkt damit nicht nur ein deutliches Ergebnis stehen, sondern auch einen Auftritt geliefert, aus dem der Trainer einiges für die nächsten Wochen mitnimmt.