Im Spitzenspiel der 1. Klasse Süd trennten sich der SV Kieninger-Bau Bad Goisern und die Sportunion Neukirchen/Vöckla-Puchkirchen mit einem 1:1-Unentschieden. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte legten die Gastgeber nach der Pause deutlich zu und gingen verdient in Führung, doch Neukirchen antwortete rasch. Trainer Alexander Steiner sprach von einem „erwarteten Spitzenspiel“ und am Ende von einem Ergebnis, das für ihn „in Summe gerecht“ war. Damit blieb das Duell der beiden Topteams bis zum Schluss offen.

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Steiner hatte schon vor dem Anpfiff ein enges Spiel erwartet, und genau so entwickelte sich die Partie auch. „Zu Beginn der ersten Halbzeit war es ausgeglichen auf beiden Seiten. Mit wenig zwingenden Chancen ging es in die Halbzeitpause“, sagte der Trainer der Gäste. Das torlose 0:0 passte zu dieser Einschätzung. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst klar zugunsten der Gastgeber. Bad Goisern kam laut Steiner „sehr stark“ aus der Pause zurück und ging in dieser Phase auch verdient in Führung. Den Treffer zum 1:0 erzielte Xaver Wickl in der 55. Minute. Neukirchen brauchte aber nicht lange, um wieder in die Partie zu finden. Die Gäste erhöhten selbst den Druck und kamen in der 65. Minute durch Maximilian Schlager zum Ausgleich.
Gerade die Reaktion nach dem Rückstand gefiel Steiner. „Meine Mannschaft hat dann wieder einen Schalter umgelegt und mehr Druck nach vorne gemacht“, sagte er. Mit Fortdauer des Spiels seien die Gäste dadurch zu mehr Spielanteilen gekommen, und genau deshalb ordnete er auch das 1:1 als verdient ein. Grundlage dafür war aus seiner Sicht schon der Start in die Partie. „Wir sind sehr zweikampfstark ins Spiel gestartet. Das war gegen diesen robusten Gegner auch wichtig“, erklärte Steiner. Dazu habe auch das Passspiel „ordentlich funktioniert“, wodurch Neukirchen seine Phasen am Ball gut nutzen konnte. Dass Bad Goisern ein starker Gegner war, stellte der Trainer dennoch ausdrücklich heraus: „Sie sind gut organisiert, sehr zweikampfstark und auch im offensiven Spiel gut.“
Ob am Ende sogar mehr möglich gewesen wäre, wollte Steiner nicht eindeutig beantworten. „Schwierig zu sagen. Jene Mannschaft, die das 2:1 erzielt hätte, hätte sich den Sieg wahrscheinlich verdient“, meinte er. Gleichzeitig verschwieg er nicht, dass der SV Bad Goisern direkt nach der Pause noch weitere Möglichkeiten hatte. „Sie hatten nach der Halbzeit zwei gute Chancen, da hat Tormann Simon Hitzl gut gehalten“, sagte der Coach. Auf der anderen Seite sah er bei seiner Mannschaft noch Luft nach oben, um so ein Spiel ganz auf die eigene Seite zu ziehen. „Wir müssen noch mehr gefährliche Situationen im vorderen Drittel kreieren und diese dann konsequent abschließen“, so seine klare Analyse. Auch mit der Leistung von Schiedsrichter Kaiblinger war Steiner einverstanden, sie sei „ganz ordentlich“ gewesen, strittige Szenen habe es nicht gegeben. Deshalb blieb für ihn unter dem Strich ein Fazit stehen, das gut zum gesamten Verlauf passte: „In Summe ist es ein gerechtes Unentschieden.“