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ASK St. Valentin 1b: „Wir wollen von Anfang an vorne mitspielen“

ASK St. Valentin 1b

Nach einem Herbst ohne Punktgewinn will der ASK St. Valentin 1b in der neuen 2. Klasse 1b diesmal vom Start weg vorne dabei sein. „Im Frühjahr haben wir eine Einheit geformt“, sagt Trainer Andreas Umhaller im Gespräch mit Ligaportal. Der Abstieg aus der Vorsaison ist im Lager der Niederösterreicher zwar noch präsent, dient aber längst als Antrieb. Der Kader blieb fast unverändert, wurde mit mehreren jungen Spielern ergänzt und soll rasch jene Eingespieltheit entwickeln, die im Vorjahr über weite Strecken gefehlt hat.

Fußballspieler mit weißen Stutzen, in die Löcher geschnitten sind

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Ein schwacher Herbst, ein deutlich besseres Frühjahr

Die Analyse fällt bei Umhaller klar aus. „Negativ war sicher der Herbst, der punktelos beendet wurde.“ Diese Hypothek war über die ganze Saison hinweg zu spüren. Umso wichtiger war für den Trainer, dass die Mannschaft im Winter reagierte und personell nachschärfte. Die punktuellen Verstärkungen brachten frischen Schwung in ein junges Team, das sich im Laufe des Frühjahrs stabilisierte.

Gerade diese Entwicklung nimmt der Verein nun in die neue Spielzeit mit. Umhaller sagt, dass sich die Mannschaft im Frühjahr zusammengefunden habe und wieder Spiele gewinnen konnte. Für ihn war die Rückrunde der Beleg dafür, dass in der Gruppe Potenzial steckt, wenn die Abläufe greifen und die jungen Spieler rasch zusammenfinden.

Kaum Abgänge, dafür mehrere junge Verstärkungen

Große Umbauten waren im Sommer nicht nötig. Mit Julian Kappl hat lediglich ein Spieler den Verein verlassen, der im defensiven Mittelfeld zuhause war. Ansonsten blieb das Grundgerüst erhalten. Umhaller verweist auf einen „sehr guten und großen Kader mit lauter jungen Spielern“ und auf Talente, die aus der U17 nachrücken können.

Gleichzeitig wurde nachgelegt. Neu dabei ist Florian Giritzer von Pichling als Verstärkung für das defensive Mittelfeld. Mit Marvin Fischl kommt ein 17-Jähriger für die Außenbahn im Mittelfeld. Dazu wurden Luca Wallner von Pichling und Lukas Forstner von St. Florian fix verpflichtet, nachdem beide bereits im Frühjahr für den ASK gespielt hatten. Wallner und Forstner sollen der Defensive zusätzliche Stabilität geben, besonders in der Innenverteidigung. Außerdem wurde mit Niklas Losinskyi ein weiterer Abwehrspieler geholt.

St. Valentin 1b setzt damit nicht auf routinierte Soforthilfen, sondern auf eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft. „Mit diesen jungen Spielern können wir uns sehr gut entwickeln und sicher auch Erfolg haben“, sagt Umhaller. Dazu passt, dass es aktuell keine personellen Sorgen gibt. „Bei uns sind eigentlich alle fit“, betont der Trainer.

Taktik, Eingespieltheit und ein klarer Auftrag

In der Vorbereitung liegt der Schwerpunkt daher weniger auf Reparaturarbeiten als auf dem Feinschliff. „Schwerpunkte sind die Taktik und dass die junge Mannschaft taktisch eingespielt ist“, sagt Umhaller. Genau dort sieht er den entscheidenden Hebel: Die individuelle Qualität im Kader ist vorhanden, nun soll daraus möglichst rasch eine funktionierende Einheit werden.

Unterstützung bekommt er dabei im Trainerteam. Mit Martin Dietachmaier ist im Sommer ein neuer Co-Trainer dazugekommen, der bereits in der Oberösterreichliga für den ASK gespielt hat. Umhaller setzt auf dessen Erfahrung, vor allem im Umgang mit jungen Spielern. „Er ist eine Top-Verstärkung auch im Trainerteam. Wir teilen uns die Aufgaben sehr gut auf“, sagt der Coach.

Sportlich formuliert der ASK St. Valentin 1b seine Ziele ohne Umwege. Ein Platz unter den ersten Fünf ist der Mindestanspruch. „Wir möchten natürlich von Anfang an vorne mitspielen, also zumindest unter den ersten Fünf“, sagt Umhaller. Nach dem Abstieg will der Verein in der neuen Liga aber auch rasch wieder weiter nach oben. Wenn die junge Mannschaft schnell zusammenwächst, soll St. Valentin 1b „so lange wie möglich schauen, ob es sich ausgeht, um den Aufstieg mitzuspielen“. Nach dem schwierigen Vorjahr wäre das die passende Antwort auf einen Herbst, den man im Verein nicht noch einmal erleben will.