Spielberichte

"Wir müssen das Spiel in der ersten Halbzeit entscheiden" – SK St. Magdalena 1b hadert nach 1:3-Niederlage mit Chancen und Fehlern

DSG Union Naarn 1b
SK St. Magdalena 1b

In der 2. Klasse 1b musste sich der SK St. Magdalena 1b am Freitagabend bei der DSG Union Naarn 1b mit 1:3 geschlagen geben. Trainer Sascha Köglberger sah seine Mannschaft nach einem frühen Rückstand lange gut im Spiel und vor der Pause sogar klar am Drücker. Entscheidend war aus seiner Sicht, dass die Gäste aus dieser Phase zu wenig machten. Naarn blieb effizient und zog nach dem 1:1 in der zweiten Halbzeit noch davon.

Linienrichter an der Eckfahne mit Blick Richtung Spielfeld

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Früher Rückstand, dann eine klare Antwort

Für die Gäste begann der Abend denkbar ungünstig. Schon in der 3. Minute brachte Paul Hintersteininger die DSG Union Naarn 1b mit 1:0 in Führung, und Köglberger sprach danach von einem "schlechten Start" seiner Mannschaft. Das Gegentor sei nach einem "Eigenfehler" gefallen. Zusätzlich meinte der Trainer, dass beim 1:0 aus seiner Sicht "möglicherweise eine knappe Abseitsstellung" vorgelegen habe. Viel wichtiger war für ihn aber die Reaktion danach. In der 16. Minute glich Konstantin Schwab zum 1:1 aus, und ab diesem Zeitpunkt sah Köglberger seine Mannschaft über weite Strecken besser. "Wir haben bis zur 45. Minute mehr oder weniger auf ein Tor gespielt", sagte er. Ein Lattenschuss und ein Ball, der auf der Linie geklärt wurde, passten für ihn zu einer Phase, in der sich seine Elf lange nicht belohnte.

Vor der Pause zu wenig gemacht, nach der Pause bestraft

Zur Pause stand es damit 1:1, und genau dieser Zwischenstand war für den Trainer der Knackpunkt des Abends. "Eigentlich müssen wir das Spiel in der ersten Halbzeit zu unserem Gunsten entscheiden", meinte Köglberger, weil seine Mannschaft aus ihrer Überlegenheit keinen größeren Ertrag holte. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie aus seiner Sicht auch von den Bedingungen beeinflusst. "Aufgrund der Wetterbedingungen war es ein Spiel, in dem beide Mannschaften Fehler im Aufbau gemacht haben", sagte er. Solche Fehler hätten schon das frühe 0:1 und den Ausgleich begünstigt, und aus einem ähnlichen Bild sei später auch das 3:1 entstanden. Zunächst brachte Markus Aigner die Hausherren in der 69. Minute wieder in Führung, fünf Minuten später stellte Nico Altmann auf 3:1 und sorgte damit für die Entscheidung.

Der Unterschied lag für Coach Köglberger in der Konsequenz

Köglberger wollte die Niederlage nach dem Schlusspfiff trotzdem nicht auf einen einzigen Punkt reduzieren. "Der Gegner war gut, aber ich glaube schon, dass wir eigentlich die bessere Mannschaft waren", sagte er. Für ihn lag der Unterschied vor allem darin, dass die eine Mannschaft das Spiel machte und die andere ihre Möglichkeiten besser nützte. "Die Mannschaft, die das Spiel gemacht hat, hat keine Tore geschossen, und die andere Mannschaft war in ihren wenigen Torchancen konsequenter", erklärte der Trainer. Entsprechend fiel auch seine Analyse der eigenen Leistung aus. "Ich glaube gar nicht, dass so viel nicht gut funktioniert hat", sagte er und verwies vor allem auf die erste Halbzeit. Was seiner Mannschaft fehlte, war für ihn die letzte Konsequenz im letzten Drittel. Dort seien entweder die falschen Entscheidungen gefallen oder der nötige Abschluss nicht da gewesen.

Viel Gutes gesehen, auch wenn das Ergebnis wehtut

Trotz des 1:3 fiel das Fazit des Trainers nicht nur negativ aus. Köglberger sprach von einem kleinen Umbruch und deshalb werde es Zeit brauchen, bis sich die Mannschaft finde und die Ergebnisse regelmäßiger kommen. "Grundsätzlich bin ich trotzdem mit vielen Dingen zufrieden", sagte er und hob hervor, dass bei den jungen Spielern "in vielen Bereichen sehr viel Gutes schon da ist". Auch die Leistung von Schiedsrichter Aistleitner bewertete er klar positiv und nannte sie "wirklich sehr gut". So blieb am Ende vor allem das Gefühl, dass in Naarn mehr möglich gewesen wäre, wenn die starke Phase vor der Pause konsequenter genutzt worden wäre.

2. Klasse 1b: Union Naarn 1b : St. Magdalena 1b - 3:1 (1:1)

  • 74
    Nico Altmann 3:1
  • 69
    Markus Aigner 2:1
  • 16
    Konstantin Schwab 1:1
  • 3
    Paul Hintersteininger 1:0