In der 2. Klasse 1b hat sich der ASK St. Valentin 1b in einer bis zum Schluss offenen Partie mit 2:1 gegen die Union ZAUNERGROUP Ansfelden Juniors durchgesetzt. Nach der 1:0-Pausenführung kassierten die Gastgeber zwar den Ausgleich, schlugen in der Nachspielzeit aber zurück. Trainer Andreas Umhaller sah seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit klar überlegen und sprach nach dem Schlusspfiff von einem verdienten Heimsieg.

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Umhaller musste nach dem Spiel nicht lange überlegen, wie er die 90 Minuten einordnet. „Wir waren 90 Minuten die bessere Mannschaft“, sagte der Trainer, der seine Elf von Beginn an in der Kontrolle sah. Das spiegelte sich aus seiner Sicht auch im Spielstand zur Pause wider, denn Noah Brandstätter brachte St. Valentin in der 44. Minute mit 1:0 in Führung. Dieser Treffer kam laut Umhaller „natürlich sehr wichtig“ kurz vor dem Seitenwechsel. Nach dem 1:1 durch Nico Paleta in Minute 67 blieb der Gastgeber dennoch am Drücker, ehe Thomas Hinterreiter in der 93. Minute mit einem Freistoßtor doch noch das 2:1 fixierte.
Der Trainer machte keinen Hehl daraus, wie klar er die Kräfteverhältnisse gesehen hat. „Spielerisch haben wir unseren Matchplan komplett umgesetzt“, sagte Umhaller und legte nach: „Wir haben 90 Minuten das Spiel bestimmt.“ Seine Mannschaft habe den Ball gut laufen lassen und dem Gegner wenig bis gar nichts angeboten. Besonders deutlich formulierte er seine Sicht mit dem Satz: „Ansfelden hat überhaupt keine Chance gehabt, bis auf das Tor, das sie uns gemacht haben.“ Auch die erste Minute nannte er bereits als den Zeitpunkt, an dem er das Spiel in die eigene Richtung kippen sah. Für ihn war es deshalb nicht nur ein später Sieg, sondern ein über weite Strecken kontrollierter Auftritt.
Gerade weil St. Valentin laut Trainer so viel vom Spiel hatte, blieb ein Punkt dennoch Thema: die Chancenverwertung. Umhaller betonte, dass seine Mannschaft nach dem 1:0 unbedingt nachlegen wollte und dafür auch die Möglichkeiten hatte. „Chancen haben wir genug gehabt“, sagte er, ehe er den einzigen klaren Kritikpunkt gleich nachschob: „Wir müssen nur unsere Torchancen machen, aber sonst ist die Mannschaft top.“ Diese Aussage passte gut zu seinem Gesamtbild des Nachmittags. Er hob die Einstellung hervor, sprach von einer „Top-Einstellung von der ganzen Mannschaft“ und verwies darauf, dass in St. Valentin junge Spieler entwickelt werden, die „Woche für Woche beweisen, dass sie Zeug für höhere Aufgaben haben“.
Unter dem Strich stand für die Gastgeber damit ein 2:1, das aus Sicht ihres Trainers vollauf in Ordnung ging. „Wir waren fußballerisch die bessere Mannschaft, haben den Ball laufen lassen. Der Gegner ist nur hinten nachgelaufen und wir waren technisch sehr stark“, sagte Umhaller. Dazu passte auch seine Einschätzung zum Rahmen der Partie: Es sei ein sehr faires Spiel gewesen, Schiedsrichter Klymenko habe „sehr gut gepfiffen“. In der Tabelle steht der ASK St. Valentin nach zwölf Spielen nun bei 24 Punkten auf Rang zwei. Der späte Sieg hält die Mannschaft damit im Spitzenfeld, auch wenn der Trainer nach dem Samstagnachmittag klar weiß, woran weiter gearbeitet werden soll: an noch mehr Konsequenz vor dem Tor.