In der 2. Klasse 1b hat der ASK St. Valentin 1b am Samstagnachmittag gegen den SV Viktoria Marchtrenk Juniors einen 2:1-Auswärtssieg geholt. Trainer Andreas Umhaller sah den Ausschlag vor allem in den Treffern kurz vor und kurz nach der Pause. Dazu kam aus seiner Sicht, dass seine Mannschaft den Sieg „einfach mehr wollte“ und damit wieder auf die Siegerstraße zurückkehren konnte.

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Umhaller beschrieb den Beginn als offene Partie, in der lange nichts klar verteilt war. „Die erste Halbzeit war sehr abwechslungsreich. Es war auf beiden Seiten offen“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Marchtrenk brachte sich spielerisch immer wieder gut hinein, aber auch die Gäste kamen zu ihren Möglichkeiten. Dass St. Valentin dann noch vor der Pause in Führung ging, gab dem Spiel aus Sicht des Trainers eine entscheidende Richtung. In der 44. Minute traf Julian Zwerger mit einem Weitschuss zum 1:0. Umhaller erklärte die Szene so: „Julian Zwerger hat aus einem Weitschuss getroffen, den der Torwart ein bisschen falsch eingeschätzt hat. Der ist dann hinter ihm reingefallen.“ Mit diesem Treffer gingen die Gäste mit einem Vorsprung in die Kabine, obwohl die Partie bis dahin eng und umkämpft geblieben war.
In der Halbzeitpause wollte Umhaller vor allem eines sehen: keine Nachlässigkeit nach dem 1:0. „Wir haben angesprochen, dass wir genauso weitermachen wollen. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und hellwach aus der Halbzeit rauskommen“, sagte er. Genau das setzte seine Mannschaft dann sofort um. Schon in der 48. Minute erhöhte Thomas Christian Wörndl nach einem Eckball auf 2:0. Umhaller sprach von einer Standardsituation, bei der Wörndl den Ball „mit dem Fuß über die Linie gedrückt hat“. Ganz erledigt war die Sache damit aber noch nicht. Nur vier Minuten später kam Marchtrenk durch Laszlo Cseke zum 1:2, nachdem St. Valentin den Ball am Sechzehner nicht klären konnte und der Abschluss im kurzen Eck landete. Trotzdem sah der Trainer sein Team danach weiter auf der besseren Seite: „Dann haben wir das Spiel relativ gut im Griff gehabt. Im Rest des Spiels waren wir bestimmend und haben die besseren Torchancen gehabt.“
Für Umhaller lag der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften am Ende nicht nur in den Toren, sondern vor allem in der Art, wie seine Elf das Spiel angenommen hat. „Die Mannschaft hat heute wieder vollkommen überzeugt, hat den Zweikampf angenommen“, sagte der Trainer. Seine Spieler hätten sich gegenseitig gepusht, seien in die Duelle gegangen und hätten jeden Zweikampf gewinnen wollen. Auch den Gegner stellte er nicht schwächer dar, als er war. Der SV Viktoria Marchtrenk habe die erste Halbzeit spielerisch mitgetragen und sei in den Zweikämpfen hart aufgetreten, doch der ASK St. Valentin hielt dagegen und legte in genau diesem Bereich noch etwas zu. Sachlich ordnete Umhaller auch die Linie des Unparteiischen ein: Er habe viel durchgelassen, aber „auf beiden Seiten gleich gepfiffen“. Unter dem Strich blieb für den Trainer deshalb ein verdienter 2:1-Erfolg, mit dem St. Valentin 1b nach elf Spielen bei 21 Punkten hält und im oberen Teil der Tabelle bleibt.