Spielberichte

2:1-Sieg gegen Vöcklamarkt – Bad Ischl mit Big Points im Abstiegskampf

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Nach zuletzt schwierigen Wochen in der LT1 OÖ-Liga war der Druck sowohl beim SV Zebau Bad Ischl als auch bei der UVB Oberbank Vöcklamarkt merklich gestiegen. Heute kam es zum direkten Duell, welches schlussendlich die Gastgeber mit 2:1 für sich entscheiden konnten. Während man sich mit dem insgesamt dritten vollen Erfolg in dieser Spielzeit und dem ersten Dreier unter Neo-Coach Peter Halada im Ranking am SV Garsten vorbeischob, bleibt die Lage bei der UVB Vöcklamarkt angespannt: Man ist nun Vorletzter mit lediglich zwei Zählern Vorsprung auf das absolute Tabellenende.

 


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Födinger bringt Gäste ins Match zurück

Vor fast 400 Zuschauern entwickelte sich vom Start weg eine weitestgehend zerfahrene Partie auf schwierigem Untergrund. In der 18. Minute stellte der SV Bad Ischl dann auf 1:0. Nach Assist von Mittelfeldmann Oleksandr Lovyniuk besorgte Kapitän Rudolf Durkovic aus zentraler Position und kurzer Distanz die so wichtige Führung. Die Heimischen zeigten sich auch danach bemüht im Offensivspiel – immer wieder mit dem richtigen Timing für Tempoverschärfungen, um dem Defensivverbund des Kontrahenten zuzusetzen. Franjo Dramac und Leon Cubrelji fanden in jener Phase durchaus aussichtsreiche Chancen vor. Mit Fortdauer des ersten Durchgangs wurde die UVB Vöcklamarkt immer mutiger und setzte ebenfalls offensive Duftmarken. Gleich in mehreren Situationen musste Bad Ischls Keeper Jürgen Huber eingreifen und tolle Abschlüsse des Kontrahenten entschärfen. Unmittelbar vor dem Gang in die Kabinen belohnte sich der Gast dann für den betriebenen Aufwand in den ersten 45 Minuten mit dem nicht unverdienten zwischenzeitlichen Ausgleich. Verantwortlich hierfür: Fabio Födinger, treffsicherster Vöcklamarkt-Akteur im bisherigen Saisonverlauf, der nach einer Unachtsamkeit in Bad Ischls Defensive mit einem Schuss aus der Distanz erfolgreich war (44.).

 

Lucky Punch in der Nachspielzeit

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Statik der Partie wenig. Es blieb ein munteres Hin und Her, wobei beide Teams immer wieder den langen, hohen Ball als primäres Mittel wählten, um in die Gefahrenzone vorzudringen. Daraus resultierten ein Fokus auf zweite Bälle und zahlreiche Zweikämpfe. Dann traten wieder beide Keeper mit spektakulären Paraden in Erscheinung: Während Vöcklamarkts Ammar Hasanovic einen Durkovic-Freistoß entschärfte, bewahrte Huber im Eins-gegen-eins gegen einen Gästeakteur seine Truppe vor einem Rückstand. In der Schlussphase erhöhte die Zebau-Elf den Druck noch einmal merklich und bekam in der Nachspielzeit einen Freistoß zugesprochen – ein Pfiff, der auf Seiten der Gäste heftige Proteste auslöste. Lovyniuk ließ sich davon nicht beirren, versenkte den ruhenden Ball direkt im langen Eck zum 2:1-Endstand und schockte den Kontrahenten, dem ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf entrissen wurde, zum spätestmöglichen Zeitpunkt (90.+2).

 

Stimmen zum Spiel:

Jürgen Schaufler (Obmann Stv. SV Bad Ischl):

„Es waren viele Chancen auf beiden Seiten. Das Spiel hätte auch Unentschieden ausgehen können. Die Mannschaft, die mehr Disziplin und Willen an den Tag gelegt hat, hat heute gewonnen.“

 

Jürgen Schatas (Trainer UVB Vöcklamarkt):

„Es war kein Spiel, es war Kampf. Diesen haben wir angenommen. Das war positiv. Im Endeffekt stehen wir aber wieder ohne Punkte da.“

 

Die Besten: Oleksandr Lovyniuk (RMF, SV Bad Ischl), Leon Cubrelji (IV, SV Bad Ischl)

 

Foto: Michael Zehetner