2. Klasse Mitte

Große Trauer in Linz: 18-jähriger Fußballer stirbt nach tragischem Radunfall

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Die Union Babenberg Linz Süd trauert um ihren erst 18-jährigen Spieler David Jankovic. Der junge Fußballer war am Mittwochabend auf dem Weg zum Training mit seinem Fahrrad gegen das Heck eines Autos geprallt und hatte dabei schwerste Verletzungen am Hals erlitten. Vier Tage später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Rettungswagen


Am Sonntag um 9 Uhr wurde David in einem Linzer Krankenhaus offiziell für tot erklärt. Seit dem folgenschweren Verkehrsunfall am Mittwochabend hatte der 18-Jährige im Koma gelegen. Nach Angaben seines Vereins wurde er noch am Unfalltag notoperiert. Am Donnerstag soll ein weiterer operativer Eingriff erfolgt sein.

Wie Max Elböck, Trainer der zweiten Mannschaft der Union Babenberg Linz Süd, gegenüber der Krone berichtet, hatte Davids Vater den Verein persönlich über den Tod seines Sohnes informiert. Zum genauen Unfallhergang liegen weiterhin nicht alle Details vor. Offenbar dürfte der junge Radfahrer auf dem Weg zum Fußballtraining ein stehendes Fahrzeug übersehen haben. Ob dessen Lenker gerade einparken beziehungsweise reversieren wollte, ist unklar.

Bei der Union Babenberg Linz Süd herrschen tiefe Betroffenheit und große Trauer. David war seit rund einem Jahr Teil des Vereins und hatte sich innerhalb der Mannschaft rasch integriert.

Gedenkaktion beim nächsten Heimspiel geplant

Die Union Babenberg Linz Süd möchte ihrem verstorbenen Spieler einen würdevollen Abschied bereiten. Beim nächsten Heimspiel in zwei Wochen soll die Mannschaft mit schwarzen Trauerarmbinden auflaufen. Zudem ist vorgesehen, die Einnahmen des Spiels an die Hinterbliebenen zu spenden.

Auch Davids Familie bittet um Unterstützung. Sein Vater hat auf der Spendenplattform GoFundMe unter dem Titel „mein-sohn-david-jankovic“ einen Spendenaufruf gestartet. Mit den gesammelten Beiträgen soll ein würdevoller Abschied von dem jungen Fußballer ermöglicht werden.

Der unerwartete Tod des erst 18-Jährigen hinterlässt bei seiner Familie, seinen Freunden und seinen Mannschaftskollegen eine große Lücke.

Gofundme Kampagne

Foto: Symbolbild KI-Generiert / Screenshot: Gofundme/Gnichwitz