In der 25. Runde der 2. Klasse Mitte-West drehte der SV Erler Naturholzbau Kematen am Innbach gegen die Union Linseder Hofkirchen an der Trattnach ein 1:2 zur Pause in ein 3:2. Matchwinner war Matej Marcinkovic mit allen drei Treffern für die Hausherren. Ex-Coach und heutiger Zuschauer "Stefan Schmidt" sprach von einer ausgeglichenen Partie, in der am Ende der größere Wille entschied: „Am Ende des Tages gewinnt der, der das Spiel mehr gewinnen will.“ Gleich nach dem Wiederanpfiff kam der Ausgleich, in der Schlussphase fiel der Siegtreffer – Kematen legte nach der Pause sichtbar zu und blieb bis zum Ende am Drücker.

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Der Start gehörte den Gästen: Bereits in der 9. Minute traf Günther Robert Unterrainer zum 0:1 und setzte Kematen früh unter Druck. Die Hausherren arbeiteten sich aber zurück und glichen nach einer halben Stunde aus – in Minute 33 stellte Marcinkovic auf 1:1. Hofkirchen hatte eine schnelle Antwort parat: Nur drei Minuten später brachte Tobias Greinecker die Gäste wieder in Front, zur Halbzeit stand es 1:2. Aus der Kabine kam Kematen hellwach: In der 46. Minute erzielte erneut Marcinkovic das 2:2. Die Heim-Elf blieb dran, wurde ab der 70. Minute spürbar zielstrebiger – „ab der siebzigsten Minute hat man gesehen, dass die heimischen den Sieg mehr wollte“, so der Ex-Coach – und holte sich in Minute 77 durch den dritten Streich von Marcinkovic das späte und umjubelte 3:2.
Nach dem Schlusspfiff ordnete der Ex-Coach das Spiel nüchtern ein. „Es war eine ausgeglichene Partie, und am Ende des Tages gewinnt der, der das Spiel mehr gewinnen will“, sagte der ehemalige Trainer und verwies damit auf die Schlüsselmomente nach der Pause. Besonders hob er die Entschlossenheit im letzten Drittel hervor: „Die Angriffssituationen waren sehr überzeugend, und Matej Marcinkovic war heute mit seinen Abschlüssen sehr gut.“ Gleichzeitig gefiel ihm die Balance: „Kematen waren in der Offensive und in der Defensive heute stark. Beide Reihen haben sehr gut agiert.“ Zum Gegner blieb er knapp, aber klar: „Der Gegner war nicht so gut.“ Lob bekam aber das Gespann: „Der Schiedsrichter hatte eine gute Leistung.“
Mit dem Heimsieg festigt Kematen Rang elf, hält nach 25 Runden bei 28 Punkten, während Hofkirchen mit 24 Zählern auf Platz zwölf rangiert. In der Wertung ist noch Luft nach oben, doch Schmidt schaut weniger auf die Tabelle als auf die Köpfe seiner Ex-Mannschaft. „Aktuell liegt das Verbesserungspotenzial im Glauben und im Willen, dass man die Spiele gewinnen möchte“, erklärte er mit Blick auf den „kleinen Kader“, der jede Woche gefordert ist. Genau deshalb rückt für ihn die Mentalität in den Mittelpunkt: dranbleiben, weiterarbeiten und nachlegen. Der Schlussappell des Ex-Trainers fällt entsprechend deutlich aus: „Es sind noch drei Punkte zu holen, und die müssen geholt werden.“ So einfach die Rechnung klingt, so klar ist die Aufgabe für die nächste Woche – Kematen will den Schwung vom 3:2 mitnehmen.