In der AUTO GÜNTHER Relegation 2026 kam es in der Begegnung zwischen der Union Eder Karosserie Waldneukirchen und dem SK Blau-Weiß Stadl-Paura zum Duell zwischen dem Vorletzten der 1. Klasse Ost und dem Drittplatzierten der 2. Klasse Mitte-West. Drei Tage nach einem Remis in Kremsmünster kam die Union auch im Hinspiel der Relegation über ein torloses Unentschieden nicht hinaus und muss um den Ligaverbleib zittern. Die Stadlinger hingegen, die aufgrund der fehlenden Relegationsberechtigung der Bad Wimsbach Juniors nachrückten, sind nach der Nullnummer in der Echte Mistkerle Arena auf einem guten Weg Richtung 1. Klasse.
Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Fragner erarbeitete sich die Heimelf von Trainer Wolfgang Wagenleitner ein Übergewicht. Die Waldneukirchener hatten das Geschehen über weite Strecken unter Kontrolle und erarbeiteten sich auch gute Chancen. Kapitän Christopher Pschernig, Melvin Garstenauer und Rostislav Chylek fanden bei ihren Einschussgelegenheiten aber jeweils in Gästegoalie Martin Kovacs ihren Meister. Da auch Union-Torwart Maximilian Diwald bei der einen oder anderen Chance der Gäste seinen Kasten sauber hielt, ging es torlos in die Kabinen.
Nach Wiederbeginn bekamen rund 350 Besucher ein anderes Biuld zu sehen. Während die Hausherren den Schwung aus der ersten Halbzeit nicht mithehmen konnten, waren die Stadlinger nach der Pause bessere im Spiel und im zweiten Durchgang dier Führung näher als die Wagenleitner-Elf. Zum einen konnten die Blau-Weißen den starken Keeper Diwald nicht bezwingen, und zum anderen hatten die Mannen von Coach Bela Koplarovics Pech, als nach rund 70 Minuten der Ball an die Latte klatschte. Obwohl den Waldneukirchenern das fehlende Selbstvertrauen und eine gewisse Verunsicherung anzusehen war, brachte die Union das 0:0 über die Zeit und wahrte die Chance auf den Klassenerhalt.
Wolfgang Wagenleitner, Trainer Union Waldneukirchen:
"Aufgrund der beiden unterschiedlichen Halbzeiten geht das Unentschieden in Summe in Ordnung. Nach der guten Leistung in der ersten Halbzeit haben wir nach der Pause aufgehört, Fußball zu spielen. Auch wenn uns am Sonntag eine schwierige Aufgabe erwartet, ist die Aufstiegschance voll intakt und gehen topmotiviert ins Rückspiel. Es ist noch alles möglich, zudem tun wir uns auswärts vielleicht etwas leichter als vor heimischer Kulisse".