In der 2. Klasse Mitte-West setzte es für die ATSV Ammer Tank Sattledt Juniors bei den SK PV-Beiskammer Wimsbach Juniors eine klare 0:4-Niederlage. Trainer David Zehetner ordnete den Auftritt nach dem Spiel deutlich ein. Sein Team habe von Beginn an keinen Zugriff gefunden, gute Momente am Anfang nicht genutzt und dem Gegner danach zu viel Raum gelassen. Dass der Heimsieg am Ende verdient war, stellte der Coach dabei ausdrücklich nicht in Frage.

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Trainer David Zehetner ging in seiner Analyse gleich an den Anfang der Partie. „Wir haben von Anfang an nicht ins Spiel gefunden. Wir hatten keinen Zugriff“, sagte der Coach der ATSV Ammer Tank Sattledt Juniors. Ganz ohne Möglichkeiten starteten die Gäste zwar nicht, denn in den ersten Minuten sah Zehetner „ein, zwei Top-Chancen“, mit denen das Spiel auch in eine andere Richtung hätte anlaufen können. Weil diese Gelegenheiten ungenutzt blieben, kippte die Partie aber zunehmend zu den Hausherren. In der 36. Minute brachte Raphael Werndl die SK PV-Beiskammer Wimsbach Juniors mit 1:0 in Führung, wenig später ging es mit diesem Spielstand auch in die Pause. Schon bis dahin hatte Zehetner das Gefühl, dass seine Mannschaft insgesamt unterlegen war und nicht ihren Rhythmus fand.
Genau diesen Führungstreffer bezeichnete Zehetner als jenen Moment, an dem seine Mannschaft endgültig den Faden verlor. „Die Chancen auf das 1:0 haben wir nicht genutzt, dann bekommen wir ein schönes Tor aus der Distanz. Das war sicher der Knackpunkt“, erklärte er. Aus seiner Sicht passten bei dieser Szene auch die Abstände nicht. Der Flügelspieler bekam zu viel Platz, konnte den Ball annehmen und schloss stark ab. Danach hatten die ATSV Ammer Tank Sattledt Juniors laut ihrem Trainer „einfach keinen Zugriff mehr“, während die SK PV-Beiskammer Wimsbach Juniors immer wieder zu Chancen kamen. Nach dem Seitenwechsel schlug sich das dann auch deutlich im Ergebnis nieder. Lukas Baumgartinger erhöhte in der 53. Minute auf 2:0, legte in der 66. Minute das 3:0 nach und machte mit seinem dritten Treffer in der 78. Minute den 4:0-Endstand perfekt.
Warum die ATSV Ammer Tank Sattledt Juniors an diesem Abend nicht in die Partie fanden, benannte Zehetner sehr offen. „Wir hatten große Probleme beim ersten Kontakt. Wir haben viel zu lange gebraucht, bis wir den Ball im Griff hatten“, sagte er. Dadurch geriet sein Team immer wieder in Drucksituationen und konnte viele Bälle nicht sauber behaupten. Auch im Passspiel sah er seine Mannschaft nicht auf dem gewohnten Niveau. Den größten Unterschied zwischen beiden Teams machte der Trainer vor allem an den Basics fest: „Sie waren im ersten Kontakt stärker, konnten den Ball mehr halten und hatten mehr Ballbesitzphasen. Wir mussten immer hinten nachrennen.“ Dazu kam aus seiner Sicht, dass die SK PV-Beiskammer Wimsbach Juniors an diesem Tag „mehr Biss“ hatten und in allen Belangen überlegen waren.
Über einzelne Entscheidungen wollte Zehetner die klare Niederlage trotzdem nicht erklären. Er sprach zwar von einigen strittigen Aktionen und ärgerte sich auch darüber, dass in der ersten Halbzeit bei knappen Abseitssituationen aus seiner Sicht zu oft weiterlaufen gelassen wurde. Entscheidend sei das aber nicht gewesen. „Darauf will ich mich nicht rausreden, weil wir einfach zu schwach waren“, stellte der Trainer klar. Viel wichtiger war für ihn der eigene Auftritt der ATSV Sattledt Juniors. „Es war einfach nicht unser Tag. Es war nicht so, dass zwei oder drei Spieler schwach waren, sondern wir konnten als Mannschaft nicht unser wahres Gesicht zeigen.“ Genau dort will die Mannschaft nun ansetzen. Viel Zeit zum Hadern bleibt ohnehin nicht, denn Zehetner kündigte an, dass seine Mannschaft schon nächste Woche wieder ein anderes Bild abgeben will.