Für Anton Blees, Sportlicher Leiter von SC Hörsching 1b, war das 2:2 gegen ASKÖ SC Kirchberg-Thening in der 2. Klasse Mitte vor allem eine Bestätigung eines intensiven, aber fair geführten Duells. Er sprach von einem insgesamt ausgeglichenen Auftritt, sah leichte Vorteile bei den Gästen und hob die besondere Atmosphäre mit vielen Zuschauern und passendem Wetter hervor – Rahmenbedingungen, die seine Mannschaft beflügelten.

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In seiner Bilanz betonte er die Ausgeglichenheit und ordnete das Remis klar ein: "Das Unentschieden ist gerecht – mit leichten Vorteilen für Kirchberg-Thening. Unterm Strich ist das Ergebnis für beide okay." Auch die Chancenverteilung fasste er nüchtern zusammen: Auf beiden Seiten gab es Möglichkeiten, auf beiden Seiten fielen Tore – ohne die eine Schlüsselszene, die das Spiel allein entschieden hätte. Es war eine Partie, in der sich beide Teams weitgehend neutralisierten, ohne dass eine Mannschaft dauerhaft die Kontrolle übernahm.
Besonders aufmerksam war sein Blick bei ruhenden Bällen: "Kirchberg-Thening ist bei Standards immer gefährlich, hatte aber keinen größeren Einfluss aufs gesamte Spiel." Die prägenden Momente ergaben sich dennoch vor allem aus dem Spiel heraus: In der 27. Minute stellte Moritz Edlmayr auf 0:1. Entscheidend aus Hörschinger Sicht wurde dann Filip Radakovic, der in der 40. Minute zum 1:1 traf und in der 44. Minute das 2:1 nachlegte – zur Pause stand es 2:1. Nach dem Seitenwechsel blieb es umkämpft, ehe Marco Haderer in der 66. Minute den Ausgleich zum 2:2 markierte.
Die Umgebung passte für ihn zur Leistung auf dem Platz: "Großartige Stimmung, sehr viele Zuschauer und passendes Wetter – eine rundum stimmige Atmosphäre." Aus Hörschinger Sicht ragten der starke Rückhalt im Tor sowie Doppeltorschütze Radakovic heraus, dessen Effizienz die Partie maßgeblich prägte. Für die kommenden Wochen ist der Kurs klar umrissen: "Genau die erbrachte Leistung immer wieder auf den Platz bringen. Dann schaut es gut aus." Seine Worte spiegeln einen Abend wider, an dem Stabilität, konzentrierte Standardverteidigung und eine dichte Kulisse den Rahmen setzten – und an dem das Ergebnis im Gleichgewicht blieb, weil beide Seiten ihre Momente hatten.