In der 2. Klasse Mitte feierte der SV Urfahr 1912 einen klaren 5:0-Auswärtssieg bei der Union Babenberg Linz Süd. Nach einer torlosen ersten Hälfte schlugen die Linzer Gäste nach der Pause eiskalt zu und stellten die Weichen rasch auf Sieg. Trainer Amel Cehajic sprach von viel Ballbesitz, geduldigem Spiel und konsequenten Laufwegen – genau jene Zutaten, die nach Wiederanpfiff die Entscheidung brachten. Babenberg verteidigte lange kompakt, konnte die Konteransätze aber nicht in Zählbares ummünzen.

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Die Partie lief von Beginn an so, wie es sich die Gäste vorgestellt hatten. Bei heißen Temperaturen ließ Urfahr den Ball laufen, suchte geduldig die Lücken und hielt das Tempo im Griff. Babenberg stand engmaschig, lauerte auf Umschaltmomente und hielt das 0:0 bis zur Pause – der Halbzeitstand ist belegt. Gleich nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel endgültig: In Minute 46 traf Benjamin Sakdikun zum 0:1. Urfahr blieb am Drücker, Stefan Kohler legte in der 64. Minute das 0:2 nach. Als Sakdikun in der 72. Minute auf 0:3 stellte, war die Richtung klar. In der Schlussphase schnürte Paul Achhorner mit Treffern in der 79. und 88. Minute das Paket zum 0:5-Auswärtssieg. Die Abfolge passte zum Bild des Tages: viel Kontrolle, lange ohne Ertrag – und dann mit Nachdruck vollstreckt.
Urfahrs Coach Amel Cehajic fand nach dem Abpfiff eindeutige Worte zur Spielanlage seiner Mannschaft. „Wir hatten viel Ballbesitz, haben den Ball gut laufen lassen und uns Chancen erspielt“, sagte er und ergänzte zum Matchplan: „Babenberg ist defensiv kompakt gestanden und hat über Konter versucht, zu Chancen zu kommen.“ Schon früh habe sein Team das Gefühl gehabt, das Spiel im Griff zu haben: „Wir waren von Anfang an überlegen, mit mehr Ballbesitz und den größeren Chancen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis wir das 1:0 machen.“ Der zweite Durchgang brachte dann die Belohnung für die disziplinierte Arbeit ohne Hektik: „In der zweiten Halbzeit war es das gleiche Bild – wir haben einfach unsere Chancen verwertet.“ Besonders hob Cehajic die Trainingsinhalte hervor: „Ballbesitz und unsere einstudierten Laufwege – das haben die Jungs heute gut umgesetzt.“
Trotz des deutlichen Resultats blieb Cehajic beim Gegner wertschätzend: „Babenberg ist eine relativ junge Mannschaft mit viel Potenzial für die Zukunft. Heute haben sie auch bis zum Schluss gekämpft! Auch für den Schiedsrichter gab es klare Anerkennung: „Der Schiedsrichter hat das sehr gut geleitet, strittige Szenen habe ich keine gesehen.“ Verbesserungspotenzial sieht der Trainer – wie üblich – überall, ohne die Leistung kleinzureden: „In allen Aspekten gibt es immer Luft nach oben, aber ich war heute sehr zufrieden mit meiner Mannschaft.“ Mit dem überzeugenden Auftritt auswärts und den sauber herausgespielten Toren nach der Pause hat Urfahr ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Auf dieser Mischung aus Ruhe am Ball und Konsequenz im Strafraum wollen die Linzer in den verbleibenden Wochen weiter aufbauen.