Spielberichte

„Beide Elfer vergeben – am Ende entschied unsere Kaltschnäuzigkeit“: Blees nach Alkovens 2:1

SV Alkoven
Viktoria Marchtrenk Juniors

In der 2. Klasse Mitte feierte der SV Sparkasse Alkoven einen 2:1-Heimsieg gegen die Viktoria Marchtrenk Juniors. Nach einer torlosen ersten Halbzeit trafen Lukas Atzelsberger und Gabriel Bogdan Geaman, Alexander Jukic glich zwischenzeitlich aus. Aus Alkovener Sicht war es ein Duell auf Augenhöhe, entschieden durch saubere Umschaltmomente, viel Kaltschnäuzigkeit – und durch zwei vergebene Elfmeter, wie Trainer Andreas Blees betonte.

Spieler legt Ball für einen Freistoß zurecht

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Geduld bis zur Pause, dann schlägt Atzelsberger zu

Beide Teams lieferten sich von Beginn an eine enge Partie, ohne in den ersten 45 Minuten das Tor zu finden – zur Halbzeit stand es 0:0. Andreas Blees sah genau das, was das Ergebnis ausdrückte: „Es war eine Partie auf Augenhöhe, mit dem besseren Ende für Alkoven.“ Nach dem Seitenwechsel erwischte Alkoven den besseren Start. In Minute 52 brachte Lukas Atzelsberger seine Farben in Front. Blees erklärte den Führungstreffer ganz klar: „Ein schöner Umschaltmoment über Atzelsberger, der dann sehenswert vom Sechzehner getroffen hat.“ Für den Alkovener Trainer war das kein Zufall, sondern Plan: „Beide Tore waren Umschaltmomente, die wir perfekt ausgespielt haben.“ Damit war auch die Marschroute umrissen, wie Alkoven gegen spielstarke Juniors Nadelstiche setzen wollte.

Juniors gleichen aus, Geaman hat die Antwort

Die Gäste gaben sich nach dem 0:1 nicht geschlagen und kamen rund eine Viertelstunde später zurück: In der 69. Minute traf Alexander Jukic zum 1:1. Alkoven ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen, blieb geschlossen und wartete weiter auf den nächsten Moment zum Zuschlagen. Der kam in der Schlussphase: In Minute 82 stellte Gabriel Bogdan Geaman Alkoven wieder in Führung – erneut nach schnellem Umschalten. „Die mannschaftliche Geschlossenheit war heute top“, lobte Blees die Reaktion seiner Mannschaft. Zugleich erkannte er den Gegner an: „Der Gegner hatte spielerisch bessere Momente als wir, aber im letzten Drittel keine Lösungen.“ Genau dort setzte Alkoven an, verteidigte konsequent und nutzte vorne die Gelegenheiten, die sich im Tempo boten. So kippte die Partie erneut auf die Seite der Hausherren.

Kaltschnäuzigkeit und zwei vergebene Elfer – Blees ordnet ein

In der Analyse blieb der Alkovener Coach bei zwei Punkten stehen, die für ihn den Ausschlag gaben. „Das Entscheidende heute? Dass beide Mannschaften ihre Elfmeter verschossen haben“, sagte Blees, der die Partie insgesamt als fair und ruhig erlebt hatte. Auch deshalb verteilte er Lob an den Mann mit der Pfeife: „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut, weil er nicht aufgefallen ist.“ Am Ende sei es aus seiner Sicht eine Frage der Effizienz gewesen: „An der Kaltschnäuzigkeit.“ Alkoven nutzte zwei Umschaltfenster und brachte den Vorsprung danach mit viel Einsatz über die Zeit. Der Heimsieg gibt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben – und bestätigt ein Rezept, das an diesem Abend trug: kompakt stehen, schnell umschalten, Chancen eiskalt verwerten.

2. Klasse Mitte: SV Alkoven : Viktoria Juniors - 2:1 (0:0)

  • 82
    Gabriel Bogdan Geaman 2:1
  • 69
    Alexander Jukic 1:1
  • 52
    Lukas Atzelsberger 1:0