Spielberichte

„Wir haben das Spiel zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle gehabt“ – ASKÖ SC Kirchberg-Thening gewinnt 2:0

Kirchberg-Th.
ESV Wels

In der 2. Klasse Mitte hat sich der ASKÖ SC Kirchberg-Thening in Runde zwei mit 2:0 gegen den ESV Wels durchgesetzt. Sportchef Leiter Manfred Isak sprach nach dem Spiel von einem verdienten Heimsieg, der sich aus seiner Sicht früh abgezeichnet hatte. Weil seine Mannschaft mehr Ballbesitz hatte, defensiv stabil blieb und nach vorne die klareren Aktionen setzte, war das Ergebnis für ihn folgerichtig.

Rote Tribünensitze

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Frühe Führung brachte den Gastgebern den Rhythmus

Manfred Isak beschrieb die Partie als intensiv, sah die Vorteile aber früh auf Seiten seiner Mannschaft. „Es war von Anfang an ein rassiges Spiel, aber wir haben klar immer die Oberhand gehabt“, sagte der sportliche Leiter. Bei einem Zwischenstand von 0:0 habe ESV Wels zwar eine Torchance vorgefunden, viel mehr ließ ASKÖ SC Kirchberg-Thening nach seiner Einschätzung aber nicht zu. Praktisch im Gegenzug fiel dann auch die Führung, als Thomas Schaffelner in der 10. Minute das 1:0 erzielte. Für Isak war das ein wichtiger Schritt, weil seine Mannschaft danach weiter das aktivere Team blieb, sich aber zunächst nicht rasch mit dem zweiten Treffer belohnte. „Wir haben dann einfach verabsäumt, das schnelle 2:0 zu erzielen“, hielt er fest. So ging es trotz Feldvorteilen nur mit einem knappen 1:0 in die Pause.

Das 2:0 fiel später, die Einschätzung blieb aber klar

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich für Isak wenig am Bild dieser Partie. Er hatte nicht erst nach dem zweiten Treffer das Gefühl, dass die Begegnung in die richtige Richtung läuft, sondern deutlich früher. „Grundsätzlich von Anfang an, weil wir vom Ballbesitz her überlegen waren und auch vom Chancenplus. Wir waren immer am Drücker und haben das Spiel eigentlich zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle gehabt“, sagte er. Dass Gregor Leonhartsberger in der 61. Minute auf 2:0 stellte, passte damit genau in jene Linie, die der sportliche Leiter im gesamten Spiel gesehen hatte. Besonders interessant war seine Einordnung zum ersten Treffer: „Wenn es aus dem Spiel heraus nicht klappt, dann hilft immer wieder eine Standardsituation, und das hat genau zum 1:0 geführt.“ ASKÖ SC Kirchberg-Thening musste also nicht in jeder Phase glänzen, fand aber laut Isak die passenden Mittel, um das Spiel auf seine Seite zu ziehen.

Defensiv stabil, nach vorne mit Möglichkeiten

Den Hauptgrund für den Heimsieg sah Isak nicht nur in den beiden Toren, sondern vor allem in der Art, wie seine Mannschaft über weite Strecken gearbeitet hat. „Dass wir defensiv sehr gut gestanden sind und nach vorne immer wieder gute Chancen kreiert haben“, nannte er als größte Stärke. Das deckt sich auch mit seiner Einschätzung des Gegners. ESV Wels sei „trotzdem immer kampfbetont“ gewesen, habe also versucht, dagegenzuhalten, sei aber „nie im letzten Drittel hundertprozentig gefährlich“ geworden. Genau dieser Punkt war für ASKÖ SC Kirchberg-Thening entscheidend: hinten wenig zulassen und vorne konstant Druck erzeugen. Ganz zufrieden war Isak trotz des 2:0 aber nicht. „An der Chancenauswertung dürfen wir sicher noch nachlegen“, sagte er. Gleichzeitig wollte er die Leistung nicht kleinreden und betonte: „Grundsätzlich war das trotzdem von allen, die zum Einsatz gekommen sind, eine souveräne Partie.“

Ordentliche Spielleitung und ein ernster Schlusspunkt

Große Aufregung gab es in dieser Begegnung laut Isak nicht. „Recht viele strittige Situationen hat es nicht gegeben“, sagte er, und auch mit der Leistung des Unparteiischen zeigte er sich einverstanden: „Referee Dauti hat grundsätzlich seine Partie gepfiffen und ist zu keinem Zeitpunkt im Mittelpunkt gestanden. Somit kann man immer von einer ordentlichen Schiedsrichterleistung sprechen.“ Zum Abschluss richtete der sportliche Leiter den Blick aber bewusst weg vom Ergebnis. Er wünschte einem verletzten Spieler des ESV Wels „alles Gute und gute Besserung im Namen des ASKÖ SC Kirchberg-Thening“. Außerdem sprach er auch Andreas Leutgeb nach einer Verletzung im Reservespiel seine Unterstützung aus und hoffte, „dass beide so bald wie möglich wieder am Fußballplatz stehen“. Sportlich nehmen die Kirchberger nach zwei Runden damit vier Punkte mit, die Leistung gegen den ESV liefert aus Sicht des Vereins aber vor allem ein klares Bild: viel Kontrolle, wenig zugelassen und am Ende verdient gewonnen.

2. Klasse Mitte: Kirchberg-Th. : ESV Wels - 2:0 (1:0)

  • 61
    Gregor Leonhartsberger 2:0
  • 10
    Thomas Schaffelner 1:0