Nach einem intensiven Duell hat SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag gegen Union Kefermarkt in der 2. Klasse Nord-Mitte vor allem auf Stabilität gesetzt. Trainer Manuel Hauser ordnete die Partie klar ein: "Ja, das Ergebnis war gerecht." Kefermarkt hatte über weite Strecken mehr vom Ball, Windhaag überzeugte mit kompakter Defensive. "Der Gegner hatte viel mehr Ballbesitz und wir standen defensiv sehr gut", so Hauser. Auch nach der Pause blieb der Plan unverändert: "Wir haben unsere Taktik beibehalten, weil wir in Führung waren und das Ergebnis verteidigen wollten." Der Auftritt war robust, aber fair – und mündete in einen knappen 1:0-Heimsieg, bei dem Windhaag Nervenstärke und Disziplin über Ballbesitz stellte. Für die kommende Aufgabe fordert der Coach mehr Offensive und peilt wieder drei Punkte an.

Foto von Janosch Diggelmann auf Unsplash
Windhaags Matchplan basierte auf Kompaktheit und Disziplin gegen einen Gegner, der das Spielgerät lange kontrollierte. Früh stellte Richard Hajferuk auf 1:0, und mit der Führung im Rücken blieb die Priorität klar: absichern, Räume schließen, konsequent in den Zweikämpfen. "Wir haben unsere Taktik beibehalten, weil wir in Führung waren und das Ergebnis verteidigen wollten", erklärte der Trainer die stoische Linie seines Teams über 90 Minuten hinweg.
Große Torchancen blieben Mangelware – genau so, wie es Windhaag für den eigenen Plan brauchte. Hauser präzisierte: "Wir hatten in der zweiten Halbzeit noch eine Torchance, der Gegner hatte wenig zwingenden Möglichkeiten." Den ruhenden Bällen kam vor allem defensiv Bedeutung zu: "Defensiv haben wir sehr gut verteidigt, wir konnten alle hohen Bälle klären. Offensiv hatten wir wenige Standardsituationen. Einmal wurden wir nach einem Eckball gefährlich; der Ball ging aber ins Out." So blieb das Chancenplus schmal, doch die Kontrolle im eigenen Strafraum war über weite Strecken lückenlos – ein Grund dafür, dass der Vorsprung bis zum Schluss hielt.
Im körperlichen Bereich setzte Windhaag Akzente, ohne die Linie zu überschreiten. "Von unserer Seite war es ein körperlich hartes Spiel, aber zu jedem Zeitpunkt fair", betonte Hauser. Entsprechend unaufgeregt blieb der Rahmen: "Es gab keine strittigen Szenen; die Schiedsrichterleistung war sehr gut." Für die kommende Aufgabe fordert der Coach mehr Initiative: "Es wird sicher ein anderes Spiel als gegen Kefermarkt. Wir müssen uns mehr in Richtung Offensive bewegen."