Ein offener Schlagabtausch prägte das Heimspiel von Union Kefermarkt in der 2. Klasse Nord-Mitte gegen ASKÖ Treffling. Trainer David Holl sprach von einer Partie ohne klaren Zugriff, in der beide Seiten zu guten Möglichkeiten kamen. Besonders hob er den eigenen Torhüter hervor und beschrieb eine hitzige Schlussphase mit Platzverweis. Seine Botschaften: Ruhe bewahren, Entscheidungen akzeptieren und weiterarbeiten – getragen vom Selbstvertrauen nach dem späten Punch.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Die Begegnung war aus Sicht von David Holl vor allem eines: offen und wechselhaft. „Keine Mannschaft hatte wirklich hundertprozentig den Zugriff, Chancen gab es auf beiden Seiten“, so sein Resümee. Gerade in der Anfangsphase fanden die Gäste nach kleineren Stellungsfehlern der Heimelf die besseren Möglichkeiten, doch Kefermarkt konnte sich auf den Mann zwischen den Pfosten verlassen: Der Torhüter erwischte einen starken Tag und hielt sein Team im Spiel. Das torlose 0:0 zur Pause passte zum Verlauf – viel Intensität, wenig klare Dominanz und ein sicherer Rückhalt als Anker.
Im Ballbesitz sah Holl über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe, mit leichten Akzenten für die Hausherren. „Es war ziemlich ausgeglichen, vielleicht leichte Vorteile für uns“, ordnete er ein. Standards blieben dabei weitgehend unauffällig – ein bis zwei kleinere Aktionen auf beiden Seiten, mehr nicht. Die Partie lebte von Momenten und der Suche nach der einen sauberen Entscheidung aus der Bewegung.
Als die Intensität in der Schlussphase anzog, wurde es hitzig. Der Schiedsrichter habe Entscheidungen treffen müssen, „die im Großen und Ganzen in Ordnung waren“, meinte Holl, zugleich mahnend: Man müsse sich in solchen Phasen intelligenter verhalten. In der Nachspielzeit sah Adolphe Mungwande Rot – unmittelbar zuvor stach Kefermarkt zu: Lukas Pleiner traf in der 90. Minute zum 1:0. Holl schrieb den Weg zu diesem späten Sieg maßgeblich dem Keeper zu, der sein Team in Halbzeit eins mehrfach rettete. Sein Ausblick bleibt geerdet und zuversichtlich: Das Spiel richtig einordnen, die Qualität der Mannschaft vertrauen und normal weiterarbeiten – dann wird’s.