Im Nachhall des Duells der 2. Klasse Nord-Mitte zwischen SK St. Magdalena 1b und Sportunion Reichenthal ordnete Sascha Köglberger die 16. Runde nüchtern ein: Seine Mannschaft habe über weite Strecken mehr vom Spiel gehabt, die klaren Momente jedoch nicht entschlossen genug in Tore verwandelt.

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„Grundsätzlich war es ein gutes Spiel von beiden Seiten; ab der zehnten Minute waren wir dominanter und hatten mehrere Chancen, in Führung zu gehen.“ Nach einer kurzen Abtastphase nahm die Partie Tempo auf: In der 4. Minute stellte Manuel Sonnberger mit dem 0:1 die frühe Führung für die Gäste her, nur zwei Minuten später glich Amos Teufel zum 1:1 aus. Bis zur Pause blieb es beim 1:1 – St. Magdalena 1b verbuchte mit zunehmender Dauer mehr Kontrolle und Ballbesitz, ohne den entscheidenden Punch zu setzen.
Die Schlüsselphasen verortete Köglberger in Halbzeit eins: Direkt nach dem Ausgleich hatte St. Magdalena 1b eine Großchance im Eins-gegen-eins, die der Torhüter stark parierte; kurz darauf ein Abschluss von der Strafraumgrenze – erneut entschärft. „Die Kontrolle war da, die Effizienz hat gefehlt“, resümierte der Coach. Nach dem Seitenwechsel nutzte Reichenthal das kurz kippende Momentum: In der 60. Minute traf Robert Hartl zum 1:2 aus Sicht der Gastgeber.
Standardsituationen spielten laut Köglberger „kein wirkliches Thema“. Ebenso klar fiel sein Urteil zur Spielleitung aus: Der Schiedsrichter habe „eine sehr gute Leistung gebracht“, strittige Szenen habe es nicht gegeben. Statt individueller Spieler stellte er das Kollektiv in den Vordergrund: „In Summe war es ein sehr guter Auftritt der gesamten Mannschaft; niemand muss speziell hervorgehoben werden.“