Nach einem intensiven Auswärtsauftritt bei SV Wimberger Sandl ordnete David Holl, Trainer von Union Kefermarkt, die Partie in der 2. Klasse Nord-Mitte als lange ausgeglichen ein. Sein Team kam nach der Pause spürbar besser ins Spiel, Standards sorgten auf beiden Seiten immer für Gefahr. Die Stimmung war gut, der Platz trotz der Witterung in Ordnung; kurz vor Schluss wurde es noch einmal eng. Unterm Strich überwog bei Holl Zufriedenheit über den 3:2-Auswärtssieg.

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Holl sah vor der Pause ein Duell auf Augenhöhe. Kefermarkt geriet früh in Rückstand, als Tobias Tober in der 9. Minute zum 0:1 traf. Die Antwort folgte prompt: In der 15. Minute stellte Nico Doblhammer nach einer Ecke auf 1:1. Bis zur Pause blieb es intensiv, ohne dass sich eine Mannschaft absetzen konnte; Kontrolle und Zielstrebigkeit wuchsen aus Kefermarkter Sicht erst nach dem Seitenwechsel.
Der bessere Start in Halbzeit zwei wurde schnell belohnt: Theodor Leitner drehte die Partie in der 51. Minute auf 2:1. Mit zunehmendem Selbstvertrauen setzte Kefermarkt weitere Nadelstiche – und der Ausgleichstorschütze Nico Doblhammer legte in der 66. Minute nach und erhöhte auf 3:1. „Wir hatten einige gute Chancen und am Ende, als sich Räume öffneten, nochmals sehr klare Möglichkeiten“, erklärte Holl zu den Offensivphasen seines Teams. Ganz ohne Nervenkitzel ging es nicht über die Linie: Michael Hartl verkürzte in der 90. Minute auf 3:2, ehe Kefermarkt den Sieg mit viel Laufarbeit, klugen Entlastungen und dem nötigen Fokus über die Zeit brachte.
In Sachen Spielleitung sparte Holl nicht mit Anerkennung: „Der Schiedsrichter hatte das Spiel gut im Griff. Natürlich sieht man die eine oder andere Situation manchmal anders, aber insgesamt war die Leitung sehr kontrolliert.“ Auch die äußeren Bedingungen ordnete er sachlich ein: „Die Atmosphäre war gut, die Platzverhältnisse in Ordnung – trotz des Wetters gab es keine nennenswerte Beeinflussung.“
Für den Ausblick blieb er pragmatisch: Man wolle den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen und die positiven Elemente aus dieser Partie mitnehmen. Seinen Mann des Spiels benannte er unmissverständlich – nicht nur wegen der zwei Treffer, sondern wegen einer insgesamt „absolut top“ geprägten Leistung: Nico Doblhammer.