In der 2. Klasse Nord-Mitte trennten sich DSG Union Gutau und SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag 1:1 (0:1). Windhaag führte durch Viktor Holzweber, Gutau glich nach der Pause durch Simon Binder aus. Tobias Schinagl, sportlicher Leiter der Gäste, spricht von einer starken ersten Hälfte, ungenutzten Chancen und starken Tormännern – und akzeptiert das Remis: "Schlussendlich geht das 1:1 in Ordnung." Zugleich betont er die stabile Defensive und einen Lerneffekt für die kommenden Wochen.

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Die Gäste aus Windhaag erwischten den besseren Start, standen sicher und hatten vor der Pause mehr vom Spiel. Tobias Schinagl fasste es so zusammen: "Die erste Halbzeit war sehr gut von uns. Wir haben unsere Torchancen leider nicht optimal nutzen können und hätten das Spiel in der ersten Halbzeit entscheiden können." Belohnt wurde der Auftritt zunächst dennoch: In der 29. Minute traf Viktor Holzweber zur 0:1-Führung. Bis zur Pause blieb Windhaag das aktivere Team, doch weitere gute Ansätze endeten ohne zählbaren Ertrag – folgerichtig ging es mit einem 0:1 in die Kabinen. "Es lag an der Chancenauswertung, deshalb nur 1:0 zur Halbzeit", ärgerte sich Schinagl ein wenig, ohne zu hart ins Gericht zu gehen. Immerhin blieb die Defensive stabil und ließ wenig zu. "Für das kommende Spiel stimmt es uns dennoch positiv, dass wir uns hochkarätige Chancen erarbeiten konnten."
Nach der Pause kam Gutau spürbar besser ins Spiel und suchte entschlossener den Ausgleich. In der 57. Minute war es so weit: Simon Binder stellte auf 1:1. Aus Sicht des sportlichen Leiters war der Punkt für beide Seiten vertretbar: "Da Gutau in der zweiten Halbzeit etwas besser ins Spiel gekommen ist, geht das 1:1 in Ordnung." Schinagl beschrieb die entscheidenden Szenen präzise: "Unser Tor war hervorragend rausgespielt, mit viel Ruhe von Maximilian Wagner und einer perfekten Hereingabe auf den stark hereinrückenden Kapitän Holzweber. Das Gegentor fiel nach einem langen, präzisen Ball von Gutau; der Abschluss war am Ende etwas glücklich." Ein großes Lob verteilte er an die Schlussmänner: "Besonders hervorzuheben sind die Torwartleistungen auf beiden Seiten." Auch zur Spielleitung blieb er sachlich: "Die Schiedsrichterleistung möchte ich nicht kommentieren und die eigene Leistung in den Fokus rücken."
In der Analyse wollte Schinagl das Glas halb voll sehen. "Wir sind wieder stabil in die Partie gestartet. Was ich an unserer Mannschaft bewundere: Wir haben uns nach dem Spiel sehr demütig gezeigt und wissen, was wir verbessern können." Auch Zahlen, die Mut machen, hatte er parat: "Wir können uns glücklich schätzen: Wir haben jetzt acht Spiele in Folge ohne Niederlage, das nehmen wir mit." Gleichzeitig sprach er eine bittere Begleiterscheinung an: "Wir hatten leider Verletzungspech mit unserem Neuzugang Raphael Hackermüller. Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, dass er bald wieder dabei ist." Raphael hat sich hervorragend ins Team eingelebt und zuletzt mit starken Leistungen brilliert.
Sportlich bleibt die Richtung klar. Windhaag steht in der Liga auf Rang acht, Gutau ist Zwölfter. "Die Defensive war stabil, wir haben wieder nur ein Gegentor bekommen. Wir freuen uns auf die nächste Aufgabe und werden uns diese Woche gut vorbereiten", so Schinagl, der den Lerneffekt aus Gutau in die kommenden Wochen mitnehmen will. "Wenn wir wieder an unsere Leistungsgrenzen gehen, sehe ich uns wieder auf der Siegerstraße."